Die KSW IceFighters haben das vierte und letzte Nachbarschaftsduell im ausverkauften anona ICEDOME gewonnen und sicherten sich damit das Heimrecht in den Playoffs.
Ohne Stürmer Tom Pauker aber dafür mit dem wiedergenesenen Jan-Luca Schumacher gingen die Leipziger in die Begegnung. Und jener Jan-Luca Schumacher war es, der einen Pass von Dennis Reimer auf Luke Volkmann weiterleitete, den jener zum 1:0 nach gerade einmal 60 Sekunden verwertete. Der Ausgleich fiel in der dritten Spielminute, als Halles Alex Berger die vor dem Leipziger Tor trudelnde Scheibe ins Tor von Konstatin Kessler einschob. Doch die Gastgeber hatten darauf die richtige Antwort parat und wieder waren es jene drei Spieler, die auch schon an der Führung beteiligt waren. Luke Volkmann eroberte den Puck im gegnerischen Drittel und schob ihn zu Jan-Luca Schumacher, der den freien Mitspieler Dennis Reimer war und dieser überwand Gästekeeper Kai Kristian zum 2:1 in Spielminute acht. In der 19. Minute konnten die IceFighters ihr zweites Powerplay des Spiels zu einem weiteren Treffer nutzen. Diesmal konnte sich Top-Torjäger Johan Eriksson in die Torschützenliste eintragen. Seinen Treffer aus kurzer Distanz bereiteten Jesper Alasaari und wiederum Jan-Luca Schumacher vor. Letzterer konnte damit bei seinem ersten Spiel nach der Verletzungspause gleich seinen „Assist-Hattrick“ perfekt machen. Insgesamt 15:2 (!) Torschüsse im ersten Drittel zugunsten der Hausherren geben die Spielanteile deutlich wieder.
Auch im zweiten Drittel blieben die IceFighters über weite Strecken spielbestimmend, konnten aber trotz eines Schussverhältnisses von 11:5 keinen weiteren Treffer erzielen.
Torlos blieb auch das Schlussdrittel, was der Stimmung im anona ICEDOME aber keinen Abbruch tat.
In der insgesamt fair geführten Partie (jeweils drei Strafen auf beiden Seiten) waren die drei verdienten Punkte für die Gastgeber so gut wie nie in Gefahr.
Die KSW IceFighters Leipzig bleiben damit auf dem dritten Tabellenplatz, zwei Punkte vor den Moskitos Essen, die ebenfalls gewannen. Der Vorsprung auf Platz fünf ist durch den Sieg auf zwölf Punkte angewachsen, wodurch sich die Leipziger das Heimrecht in den Playoffs sichern konnten.
Nächster Gegner sind am Sonntag in der Erfurter Kartoffelhalle die Black Dragons, die am Freitagabend ihr Heimspiel gegen Spitzenreiter Tilburg Trappers überraschend gewinnen konnten.