Laut Höchstadts Trainer Morgan Persson (SWE) war die Saison für die Alligators eine „Achterbahnfahrt“. Doch am Ende stand wieder die direkte Playoff-Qualifikation fest und damit konnte sich der vergleichsweise kleine Oberliga-Standort zwischen all den „Großkopferten“ des Südens behaupten. Die Leistungsträger, blickt man allein auf die Scorerpunkte, sind der lettische Import Klavs Planics (20 Tore+40 Assists=60 Punkte), der Deutsch-Russe Anton Seewald (28-31=59) sowie der kanadische Verteidiger Jake Fardoe (11+39=50). Fardoe ist nach Punkten zweitbester Verteidiger der Oberliga Süd. Fleißige Punktesammler waren zudem Jack Bloem, der vergangene Saison in Rostock spielte, sowie der lettische Neuzugang Raivo Freidenfelds mit 38 bzw. 30 Scorerpunkten.
Höchstadt hat übrigens auch so eine Art Florian Eichelkraut in seinen Reihe. Allerdings heißt der nicht Florian Eichelkraut, sondern Martin Vojcak und stammt auch nicht aus Berlin (West), sondern aus Most (CZE). Vojcak spielt bereits seine zwölfte Saison in Höchstadt und ist damit der Spieler mit den zweitmeisten Einsätzen in der Geschichte der Alligators. Kenner des ostdeutschen Eishockeys erinnern sich möglicherweise an Vojcaks Zeit in Rostock, Schönheide oder Erfurt.
Sicherer Rückhalt des mittelfränkischen Teams sind die Goalies Nico Zimmermann und Michael Paterson-Jones, die mit einer Fangquote von jeweils knapp über 90 Prozent zu den besseren Torhütern der Oberliga Süd gehören.
Das erste Playoff-Spiel findet am Sonntag, dem 2. März 2025, im anona ICEDOME statt. Anbully ist um 18 Uhr. Es sind noch Stehplatzkarten verfügbar