Die KSW IceFighters Leipzig haben Spiel 2 der Viertelfinalserie 0:2 verloren. Dadurch steht es in der Best-of-Seven-Serie nun 1:1.
Vor 2087 Zuschauern starteten beide Teams mit hohem Tempo und großem kämpferischen Einsatz in die Begegnung. Den Gästen merkte man an, dass sie aus Spiel 1 gelernt hatten, wie Steelers-Coach Alexander Dück nach dem Spiel bestätigte: „Wir waren enger am Mann und haben mehr Druck ausgeübt als beim letzten Spiel.“ Das erste Drittel verlief dennoch weitgehend ausgeglichen und beide Teams hatten gute Torchancen, doch es ging torlos in die erste Pause.
Pech hatten die Gastgeber im Powerplay in der 22. Minute, als nur der Außenpfosten getroffen wurde. Mehr Glück hatte Bietigheim in der 28. Minute – ebenfalls im Powerplay. Nach mehreren Schuss- und Abwehrversuchen landete die Scheibe bei Erik Nemec, der Leipzigs Schlussmann Konstatin Kessler aus zentraler Position überwand. Die IceFighters schossen im mittleren Spielabschnitt doppelt so oft aufs Tor (8:4), doch konnten sich nicht auf dem Scoreboard verewigen.
Noch deutlicher war die Torschuss-Statistik im Schlussdrittel. 12:3 Schüsse zugunsten für Leipzig wurden gezählt, doch entweder fehlten ein paar Zentimeter oder Steelers-Goalie Olafr Schmidt entschärfte den Versuch. Das 2:0 für die Gäste erzielte Christoph Kiefersauer, der mühelos das in den beiden Schlussminuten verwaiste Leipziger Tor traf.
„Wir hatten etwas Glück auf unserer Seite“, resümierte Gästecoach Dück nach dem Spiel. „Es war wie vor zwei Tagen ein enges Spiel. Der Unterschied war heute, dass Bietigheim ein Tor im Powerplay geschossen hat und wir nicht“, sagte IceFighters-Headcoach Patric Wener ebenfalls im Anschluss in die Partie und fand: „Es ist eine Superserie für die Zuschauer, Fans und Medien.“
Bereits morgen geht es mit diser Superserie weiter. 19:30 Uhr ist Anbully in der EgeTrans Arena.