Nach erster Playoff-Auswärtsniederlage steht die Serie 1:2

Die KSW IceFighters Leipzig haben Spiel 3 des Viertelfinals 1:4 bei den Bietigheim Steelers verloren und liegen nun in der Best-of-Seven-Serie mit 1:2 hinten.

Nach einem eher ausgeglichenen Start in die Partie hatten die Gastgeber zunehmend mehr vom Spiel, jedoch ohne große Gefahr zu entwickeln. Zwar konnten sie in Drittel 1 ein Torschussverhältnis von 14:5 herausspielen, doch Pucks, die aufs Tor kamen, entschärfte Leipzigs Goalie Konstantin Kessler gewohnt souverän. Die IceFighters ihrerseits tauchten nicht so oft vor dem gegnerischen Tor auf, aber wenn, dann gefährlich. Dennoch blieb es beim 0:0 nach 20 Minuten trotz dreier Powerplays (2x Steelers, 1x IceFighters).
Auch im zweiten Drittel hielten die Gastgeber den Druck hoch und schossen bei jeder sich bietenden Gelegenheit, doch zunächst mit ausbleibendem Erfolg. Das Tor fiel dann auch auf der anderen Seite, denn Jan-Luca Schumacher (Dennis Reimer, Luke Volkmann) schoss den gegnerischen Goalie von hinten an und die Scheibe trudelte ins Tor. Die Führung hielt nur knapp vier Minuten, denn Alexander Preibisch gelang der Ausgleich. Die 2:1 Führung durch Tyler McNeely fiel kurz vor Drittelende. Eine doppelte Unterzahl war dann doch zu viel für die Leipziger Defensive. Die beiden vorausgegangenen Strafen darf man je nach Betrachtungsweise als unglücklich oder unnötig bezeichnen.
Auch das 3:1 war ein Powerplaytor. Marek Racuk traf in der 49 Minute. Kurz vor Schluss hatte Leipzig zum zweiten Mal in diesem Spiel die Möglichkeit, im Powerplay ein Tor zu erzielen und zog anschließend auch noch den Goalie. Doch mehr als ein Emptynetter des Bietigheimers Bastian Eckl in der 59. Minute fand nicht Eingang in die Spielstatistik. Nach diesem 4:1 übernehmen die Bietigheim Steelers die Serienführung und die KSW IceFighters können am Freitag um 20 Uhr mit einem Heimsieg wieder ausgleichen.