Die KSW IceFighters Leipzig haben zum Auftakt des „Pinktober“ das Heimspiel gegen die Rostock Piranhas mit 4:1 gewonnen. Danach hatte es jedoch lange nicht ausgesehen, denn die 1593 Zuschauer mussten lange warten, bis das erste Tor fiel.
Gleich drei Unterzahlsituation gab es im ersten Drittel für die IceFighters zu überstehen und dies gelang dem nach wie vor statistisch besten Penalty-Killing-Team der Liga. Ein Powerplay gab es ebenfalls, welches die Gastgeber jedoch nicht nutzen konnten.
Nach diesem torlosen ersten Drittel waren es vor allem die Gäste, die im mittleren Abschnitt häufiger aufs gegnerische Tor schossen, doch Konstantin Kessler konnte auch im zweiten Drittel nicht überwunden werden. Der Führungstreffer fiel in der 40. Minute, als im Powerplay Marc Zajic nach Vorarbeit von Yannic Bauer und Luke Volkmann traf.
Den Ausgleich erzielte Rostocks Maximilian Braun nach Vorarbeit der Ex-IceFighters Connor Hannon und Filip Stopinski. Für die Vorentscheidung sorgte in der 51. Minute Tim Detig (Daniel Visner, Philipp Hertel), der mitten in einer fünfminütigen Unterzahl die Leipziger wieder in Führung brachte. Johann Eriksson (Chad Bassen, Darek Hejcman) in einem weiteren Powerplay in der 57. Minute sowie eine Minute später nochmals Tim Detig (André Schietzold, Jan-Luca Schumacher) ins leere Rostocker Tor sorgten für den 4:1 Heimstand.
Leipzigs Headcoach Patric Wener lobte nach dem Spiel Charakter und Einstellung seiner Spieler sowie das gute Special-Team-Spiel. Zwei Tore im Powerplay und eines in Unterzahl sowie eine 100-prozentige Penalty-Killing-Quote bestätigen dies. Allerdings sind die KSW IceFighters nicht nur Ligaspitze im Powerplay (37,5%) und im Penalty Killing (90,9%), sondern sitzen mit durchschnittlich 16 Minuten pro Spiel auch am längsten auf der Strafbank im Vergleich aller Teams der Oberliga Nord.