Auch die dritte Begegnung zwischen den Tilburg Trappers und den KSW IceFighters Leipzig in dieser Saison endete mit einem Sieg des niederländischen Teams. Vor 2554 Zuschauern gewannen sie mit 5:3.
In der Anfangsphase hatten die Gäste aus Leipzig mehr Scheibenbesitz, die besseren Chancen hingegen die Gastgeber. Eine Leipziger Strafzeit in der neunten Minute überstanden die IceFighters, eine weitere kurz darauf jedoch nicht mehr, denn Abwehrspieler Giovanni Vogelaar erzielte in der 12. Minute die Führung mit einem Schuss von der blauen Linie. Bei diesem war Leipzigs Goalie Kessler die Sicht verdeckt – ebenso wie 28 Sekunden später, als mit Noah Muller ein weiterer Defender von der blauen Linie traf. Nach diesem Tilburger Doppelschlag bot sich in der 15. Minute während einer Tilburger Strafe für die Gäste eine gute Gelegenheit zu verkürzen. Emil Aronsson gelang dies auch – nach Vorarbeit von Marc Zajic und Jesper Alasaari.
Das zweite Drittel begann für Leipzig verheißungsvoll, denn nach Jan-Luca Schumachers und Emil Aronssons Vorarbeit war es diesmal Johan Eriksson, der nach einem Konter das Tor zum Ausgleich traf (22. Min). Reno de Hondt (33. Min) und Danny Stempher (34. Min) stellten allerdings innerhalb einer Minute den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Trotz ausgeglichenem Schussverhältnisses hatte Tilburg die zwingenderen Chancen und sich die Führung somit verdient.
In der 44. Minute konnte Lukas Vantuch nach Vorarbeit von Robin Thalmeier und Yannic Bauer den dritten Treffer für die IceFighters erzielen und läutete damit die Jagd nach dem vierten Leipziger Tor ein. Tilburg tauchte nur noch sporadisch, aber nicht ungefährlich, vor Konstatin Kesslers Tor auf. Zweieinhalb Minuten vor Ende zog Leipzigs Headcoach Chris Straube den Goalie, doch ein Treffer sollte seinem Team nicht mehr gelingen. Der fiel auf der anderen Seite, als Giovanni Vogelaar das leere Leipziger Tor traf.
Foto: Laura Römer
