Manche der 1548 Zuschauer hatten noch nicht einmal ihre Plätze eingenommen, da schlug es schon im Tor der Leipziger ein.
Duisburgs Pascal Grosse deckte mit seinem Treffer nach 29 Sekunden die fehlende Zuordnung in der Leipziger Abwehr schonungslos auf. Ein Scheibenverlust der IceFighters im eigenen Drittel sorgte in der dritten Minute für das 0:2 durch Adam Kiedewicz. Duisburg hätte in der Anfangsphase die Führung noch ausbauen können, doch Leipzigs Goalie Konstantin Kessler hielt mit seinen Paraden sein Team im Spiel. Das erste und einzige Leipziger Powerplay nutzte in der 16. Minute Marc Zajic nach Vorarbeit von Emil Aronsson und Johan Eriksson, um auf 1:2 zu verkürzen.
Im zweiten Drittel lief das Ganze nahezu spiegelverkehrt. Innerhalb der ersten 21 Sekunden des Mittelabschnitts drehten die Gastgeber das Spiel. Zunächst traf wiederum Marc Zajic (Emil Aronsson, Jesper Alasaari) und Augenblicke später zog Tim Detig (Lukas Vantuch, Yannic Bauer) aus 15 Metern ab und brachte seine Mannschaft in Front. Trotz mehrerer guter Torchancen konnten die IceFighters nicht nachlegen und mussten in der 35. Minute den Ausgleich durch Noah Münzenberger, der unbedrängt zu Schuss kam, kassieren.
Im Schlussdrittel fielen keine Tore, so dass das Spiel in der Verlängerung entschieden werden musste. Und dort war es Duisburgs Egils Kalns, der den Füchsen mit seinem Siegtor zum Zwei-Punkte-Sonntag verhalf.
