Die beiden letzten Spiele vor den Weihnachtsfeiertage bescheren unseren KSW IceFighters jeweils zwei Drachenduelle.
Zunächst gastieren am morgigen vierten Advent die Herforder Ice Dragons im anona ICEDOME. Beide bisherige Begegnungen endeten jeweils mit einem deutlichen Sieg der Leipziger. Doch unterschätzen sollten und werden sie den Gegner nicht. Trotz des derzeit letzten Tabellenplatzes konnte man am Freitagabend mit der knappen 3:4 Overtimeniederlage (der Gegentreffer fiel in Unterzahl) gegen die Tilburg Trappers ein Achtungszeichen setzen. In fast allen relevanten Statistiken haben die KSW IceFighters mal deutlicher, mal knapper die Nase vorn, was die nicht wegzudiskutierende Favoritenrolle der Gastgeber unterstreicht: Powerplay, Penalty Killing, erzielte und kassierte Tore, Schusseffizienz. Lediglich bei den kassierten Strafen hat Herford weniger. Um 18 Uhr startet das Spiel gegen den Tabellenletzten und es bleibt nach dem für viele überraschenden Heimsieg der IceFighters gegen die Scorpions letzte Woche spannend zu erleben, ob die Leipziger auch wieder mit der Favoritenrolle umgehen können.
Die lange Negativserie der KSW IceFighters begann bekanntlich mit der Heimniederlage gegen das damalige Schlusslicht der Oberliga Nord – die TecArt Black Dragons Erfurt. Am kommenden Dienstag bietet sich nach zwei Niederlagen im direkten Duell gegen die Thüringer die Möglichkeit zur Rehabilitation. Um 20 Uhr beginnt das Spiel Tabellenachter gegen Tabellensiebter in der Eishalle Erfurt. Die Black Dragons haben derzeit ein Mammutprogramm zu absolvieren und das Spiel gegen die IceFighters wird das fünfte innerhalb von neun Tagen sein. Grund ist das Nachholspiel bei den Indians, welches die Black Dragons auswärts überraschend gewinnen konnten. Das letzte Heimspiel haben sie gegen die Saale Bulls bestritten und knapp mit 4:5 verloren. Beachtlich: Erfurt hat das zweitbeste Powerplay der Liga und liegt in dieser Statistik einen Platz vor unseren KSW IceFighters.
Foto: Laura Römer
