Vor 1.631 Zuschauern im anona ICEDOME bestimmten die Hausherren von Beginn an das Spiel und die zuletzt wacklige Hintermannschaft ließ kaum gefährliche Angriffe der Gäste zu.
In der 17. Minute konnten die Zuschauer zum ersten Mal ein Tor der Heimmannschaft bejubeln. Jesper Alasaari eroberte die Scheibe in der neutralen Zone und passte auf Luke Volkmann, der sich auf dem Weg Richtung gegnerisches Tor die Ecke aussuchen konnte und sich richtig entschied. In der 18. Minute war eine Strafe für Herne angezeigt und Leipzig bereits mit einem Feldspieler mehr auf dem Eis. Eine unübersichtliche Situation vor dem Miners-Tor löste Marc Zajic mit einem Schuss aus spitzem Winkel auf und stellte das Zwischenergebnis auf 2:0.
In der 23. Minute ging es schnell: Scheibeneroberung im eigenen Drittel, Jan-Luca Schumacher steckt in der neutralen Zone zu Luke Volkmann durch und dieser ließ wie im ersten Drittel dem gegnerischen Goalie keine Chance mit seinem platzierten Schuss. Nach gut 27 Minuten konnte sich auch Herne auf dem Scoreboard verewigen. Der gerade von der Strafbank gekommene Fabian Nifosi schloss einen Konter zum 3:1 ab. Herne kam nach dem Anschlusstreffer etwas besser ins Spiel, musste aber in der 30. Minute ein weiteres Gegentor hinnehmen. Vincent Hessler hatte aus einem Meter keine Mühe, die Scheibe am schon geschlagenen Gästegoalie vorbei ins Tor zu schieben. Mit der Führung im Rücken setzte sich Leipzig ein ums andere Mal im gegnerischen Drittel fest und konnte aus der letzten dieser Situationen im Mitteldrittel Profit schlagen, denn Daniel Schwamberger traf Sekundenbruchteile vor der Pause aus zehn Metern zum 5:1.
Im Schlussdrittel machten die Leipziger dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Gleich drei Mal trafen sie in der 42. und 43. Minute ins gegnerische Tor. Zunächst traf Lukas Vantuch aus kurzer Distanz, anschließend traf Max Herzog in den oberen rechten Torwinkel und auch Daniel Visner konnte sich mit seinem Treffer zum 8:1 in die Torschützenliste eintragen. Den Schlusspunkt setzte Yannic Bauer, der im eigenen Drittel die Scheibe erhielt, den Gegenspielern davonlief und aus spitzem Winkel das neunte Leipziger Tor erzielte.
Foto: Laura Römer
