Spielberichte

Shut-out-Sieg zum Jahresende

Vor 2.117 Zuschauern beim letzten Heimspiel des Jahres 2025 konnten sich die Gastgeber in der neunten Minute erstmals aufs Scoreboard bringen. 

Und es war eine Co-Produktion von Emil Aronsson und Daniel Schwamberger. Nach einem Bullygewinn des Schweden zog „Schwambo“ von der blauen Linie ab und Leipzigs Kapitän fälschte unhaltbar ins Tor ab. Kurz darauf hatten die Piranhas Glück, als nach einem Foul an Chad Bassen, der allein aufs Gästetor zulief, nicht auf Penalty entschieden wurde, sondern nur eine Zwei-Minuten-Strafe verhängt wurde. Insgesamt waren die ersten 20 Minuten recht ausgeglichen (11:13 Torschüsse), mit den besseren Chancen für die Hausherren.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts erhöhte Topscorer Johan Eriksson nach Vorarbeit von Felix Krüger (sein erster Scorerpunkt für Leipzig!) und Marc Zajic für Leipzig auf 2:0. Zwei Unterzahlsituationen im weiteren Verlauf des Drittels überstanden die Leipziger ohne Gegentor, konnten allerdings auch ein eigenes Powerplay nicht nutzen, so dass auch die zweiten 20 Minuten mit einem 1:0 für die Gastgeber endeten.
Leipzigs Tor Nummer drei folgte in der 44. Minute, als Daniel Visner (Vorarbeit: Tim Detig, Daniel Schwamberger) zunächst einen Gegenspieler düpierte, den Gästegoalie umkurvte und zur Drei-Tore-Führung einschob. Kurz darauf überstanden die Hausherren eine zweitweise doppelte Unterzahl schadlos – und dies, obwohl der überragende Goalie Konstantin Kessler zeitweise ohne Schläger agieren musste. Diesen hatte er bei einem Save in einer Rostocker Eins-auf-Null-Situation verloren.

Die wohl spielentscheidende Szene gab es nach 50 Minuten: Nach einem Stockcheck des Ex-Leipzigers Connor Hannon gegen IceFighters-Stürmer Luke Volkmann sprachen die Referees eine Spieldauerdisziplinarstrafe aus, so dass die Gastgeber fünf Minuten Überzahl nutzen konnten. Und das taten sie – zunächst in Person von Tim Detig (53. Minute, Chad Bassen, Daniel Schwamberger), der aus gut zehn Metern ins lange Eck traf. Drei Sekunden vor Ablauf der Strafe war es dann Yannic Bauer, der den Endstand herstellte. Der hinter dem Tor positionierte Marc Zajic bediente Daniel Schwamberger an der blauen Linie, dieser Schoss aufs Tor und Yannic Bauer veränderte die Flugrichtung des Pucks entscheidend.
Durch diesen Sieg klettern die KSW IceFighters Leipzig einen Platz in der Tabelle und beenden das Jahr 2025 auf Platz sieben. Die Bilanz der drei Spiele „zwischen den Jahren“: Neun Punkte und 20:4 Tore. Für Konstantin Kessler war es der erste Shut-out der Saison und Daniel Schwamberger war durch seine Assists an vier der fünf Leipziger Tore beteiligt.

Das Jahr 2026 beginnt für die Leipziger mit einem Auswärtsspiel in Duisburg (4. Januar). Das erste Heimspiel folgt am 6. Januar gegen die Hammer Eisbären.

Foto: Laura Römer

"Thorjäger" des Spieltags