Spielberichte

Siegesserie (vorerst) gestoppt

Nach fünf Erfolgen hintereinander haben die KSW IceFighters Leipzig am Freitagabend das Auswärtsspiel bei den Herforder Ice Dragons mit 3:4 nach Penalty-Shootout verloren und müssen sich mit einem Punkt begnügen. 

Das Spiel begann vor 1.029 Zuschauern äußerst unglücklich für die Gastmannschaft, denn bereits nach 20 Sekunden trafen die Gastgeber zur Führung. Der Puck war nach einem zunächst abgewehrten Torschuss frei vor dem Leipziger Gehäuse und Herfords Toptorjäger Ryley Lindgren war mit seinem Schläger schneller an der Scheibe als die Gegenspieler. In einem weitgehend ausgeglichenen Anfangsdrittel konnten die Leipziger eine Strafzeit nicht nutzen und verwerteten auch keinen ihrer acht Torschüsse.

Das erste Powerplay der Gastgeber hingegen führte zum Tor. Und es war wieder Ryley Lindgren, der zum 2:0 in der 28. Minute traf. Und es kam noch dicker für Leipzig, denn aufgrund einer Fünf-Minuten-Strafe gegen Darek Hejcman waren sie Mitte des zweiten Drittels wieder dezimiert und kassierten den dritten Treffer durch Jannis Kälble. Der Anschlusstreffer fiel im zweiten Leipziger Powerplay in der 39. Minute durch Luke Volkmann (Steve Hanusch, Tim Detig).

Leipzigs beste Phase konnte man in den ersten zehn Minuten des dritten Spielabschnitts verfolgen, als die IceFighters ihren Gegner im eigenen Drittel mehrfach förmlich festschnürten. Aus dieser Druckphase resultierten zwei Tore, die innerhalb von 36 Sekunden fielen. Zunächst traf Tim Detig nach Vorarbeit von Lukas Vantuch und Marc Zajic. Anschließend war es Max Herzog (Samuel Mantsch, Luke Volkmann), der für den Ausgleich sorgte. Die Gäste schossen im dritten Drittel fast drei Mal so oft aufs Tor (17:6 Torschüssen zugunsten der IceFighters), konnten aber im weiteren Verlauf keinen weiteren Treffer erzielen.

Nachdem auch die Overtime torlos blieb, musste das Penalty-Shootout entscheiden, bei dem Herford das bessere Ende für sich hatte. Obwohl die Leipziger durch den einen Punkt nun einen Tabellenrang nach oben klettern und mit den Hammer Eisbären die Plätze getauscht haben, ist der Abstand auf Platz fünf wieder leicht angewachsen, denn sowohl Duisburg (auf 5) als auch Halle (auf 4) konnten ihre Heimspiele gewinnen.

Foto: Laura Römer