Der 37. Spieltag endete für die KSW IceFighters Leipzig mit einer herben Enttäuschung. Im Auswärtsspiel bei den Rostock Piranhas unterlagen sie mit 1:5 und haben damit nur noch theoretische Chancen auf die Teilnahme an der Meisterrunde der Oberliga Nord.
In einem weitgehend ereignisarmen ersten Drittel mussten die 1.062 Zuschauer bis zur letzten Minute warten, um ein Tor zu sehen. Nach Vorarbeit von Jesper Öhrvall und Kilian Steinmann traf der Toptorjäger der Gastgeber Liam Fraser zum 1:0. Diese erste Sturmreihe der Rostocker – so viel sei vorweggenommen – bekamen die Leipziger auch im weiteren Verlauf des Spiels nicht in den Griff.
In der 26. Minute waren es wieder jene drei Stürmer, die als Assistgeber, bzw. Fraser als Torschütze für das 2:0 sorgten. Zehn Minuten später kam auf Leipziger Seite Hoffnung auf, denn Max Herzog konnte nach Vorarbeit von Yannic Bauer und Luke Volkmann verkürzen.
Im Schlussdrittel waren gut acht Minuten gespielt, als wieder Liam Fraser nach Vorarbeit der bereits genannten Sturmkollegen zum 3:1 traf. Knapp fünf Minuten vor Schluss zog Leipzig bereits den Goalie, um mit einem Feldspieler mehr zum Torerfolg zu kommen. Dieser blieb aus und stattdessen traf Rostocks Kanadier ins leere Gästetor und markierte seinen vierten Treffer des Spiels. Das fünfte Tor der Gastgeber durch Ilija Fleischmann 32 Sekunden vor Schluss änderte nichts mehr an der Gesamtsituation.
Da sowohl Duisburg (jetzt auf Platz 4) als auch Halle (Platz 5) ihre Spiele gewannen und damit neun bzw. acht Punkte Vorsprung auf Leipzig haben, ist eine IceFighters-Teilnahme an der Meisterrunde bei drei noch ausstehenden Spielen in höchstem Maße unwahrscheinlich geworden.
Foto: Laura Römer
