Am Mittwochabend hatten die Fanbeauftragten in das IceFighters-Partnerrestaurant „Zur Linde“ in Markkleeberg-Wachau geladen und zahlreiche Fans waren dieser Einladung gefolgt.
Im Mittelpunkt stand die Fanarbeit im engeren und weiteren Sinne und der Gedankenaustausch wurde teils harmonisch, teils kontrovers aber durchgängig lebhaft und konstruktiv geführt.
Zu Beginn wurde bekanntgegeben, dass Robin Hanns, der seit Ende 2020 als Fanbeauftragter aktiv ist, diesen Posten nur noch bis zum Ende der laufenden Saison ausfüllen wird. Die beiden weiteren Fanbeauftragten Lore Keller-Geist und Andreas Kloppe, die seit der Saison 2023/2024 im Amt sind, werden dieser ehrenamtlichen Tätigkeit weiter nachgehen. Sie klärten zudem darüber auf, welche Aufgaben Fanbeauftragte seitens des DEB haben und wie die Vernetzung zu anderen Oberligisten sowie zu den IceFighters-Verantwortlichen funktioniert.
Ein Schwerpunkt des Stammtischs war das Thema Auswärtsfahrten. Mehrere Fans berichteten von ihren Erlebnissen, hatten Nachfragen zu Preisgestaltung und Terminplanung. Viele Anregungen wurden aufgenommen und sollen möglicherweise noch in dieser, auf jeden Fall aber ab der kommenden Saison umgesetzt werden.
Größter und auch emotionalster Themenkomplex war das Fanerlebnis rund um die Heimspiele der KSW IceFighters Leipzig. Man war sich einig, dass man sich nicht immer einig ist. Dennoch vereint alle Fans das gemeinsame Ziel: größtmöglichen lautstarken und kreativen Support zu geben und eine ansprechende und mitreißende Atmosphäre zu schaffen. Dazu wurde ein engerer und vertrauensvoller Austausch zwischen dem Choreo-Team und weiteren Fangruppen vereinbart – immer unter der Prämisse, dass die Fäden bei den beiden Fanbeauftragten zusammenlaufen sollen und deren Position als Ansprechpartner für Fanbelange und für die Koordination von Fanaktivitäten gestärkt werden soll.
Es wurde zudem an die grundsätzliche Kompromissfähigkeit aller Beteiligten appelliert und daran, dass es neuen Zuschauergruppen leichter gemacht werden soll, sich in die Fancommunity zu integrieren.
Alles in allem war dies ein spannender und interessanter Abend, der etlichen Anwesenden die Möglichkeit gab, auch andere Blickwinkel und Sichtweisen rund um das Erlebnis „Eishockey in Leipzig“ kennenzulernen und sich darüber auszutauschen.
