Spielberichte

Sieglos gegen Tilburg

Auch im vierten Aufeinandertreffen in der nunmehr abgelaufenen Hauptrunde gab es keine Punkte für die KSW IceFighters Leipzig. Gegen den Vorjahresmeister der Oberliga Nord gab es am Freitag eine deutliche 1:4 Heimniederlage.

Vor 2.155 Zuschauern im anona ICEDOME hatten die Gäste den besseren Start in die Begegnung und gingen folgerichtig in der fünften Minute in Führung. Einen schnell und schnörkellos vorgetragenen Angriff vollendete Danny Stempher aus spitzem Winkel zum 1:0 für Tilburg. Im weiteren Verlauf des Drittels hatten die Gastgeber Mühe, gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen, während die Trappers ihre Führung ein Stück weit verwalteten aber dennoch IceFighters-Goalie Konstantin Kessler mehrfach die Gelegenheit gaben, sich auszuzeichnen.

Nach 6:12 Torschüssen im ersten Spielabschnitt kehrte sich diese Statistik nach der Pause ins Gegenteil um. Leipzig hatte einen deutlich besseren Zugriff aufs Spiel und konnte nach gut 30 Minuten ausgleichen. Tim Detig hatte einen Pass an der eigenen blauen Linie abgefangen, legte – eskortiert von zwei Gegenspielern – einen 40-Meter-Sprint hin und legte mit viel Übersicht auf den mitlaufenden Lukas Vantuch ab. Dieser bediente Darek Hejcman und Leipzigs tschechischer Importspieler schob zum 1:1 ein. Weitere Tore fielen im Mitteldrittel nicht – trotz drei Leipziger Powerplays und einem Torschussverhältnis von 12:6 zugunsten der Hausherren.

In der 45. Minute trug sich dann der Liga-Topscorer in die Torschützenliste ein. Phil Marinaccio nutzte eiskalt aus, dass seine Gegenspieler einen Moment lang zu weit entfernt waren und konnte sich frei vor dem Leipziger Gehäuse die Ecke aussuchen. Wenige Sekunden später hätte Leipzig ausgleichen können, doch der von Jacob Ficenec abgefeuerte Puck traf nur die Latte. Postwendend endete ein Konter der Trappers mit dem 1:3 durch Delany Hessels – nur 42 Sekunden nach dem Führungstreffer. Ein Powerplaytor von Ties van Soest (51. min) markierte schließlich den Endstand.

Die KSW IceFighters Leipzig beenden die Hauptrunde damit auf Platz sieben. Aufgrund der Auswärtssiege von Erfurt (in Rostock) und Herford (bei den Indians) gaben die Herforder Ice Dragons die rote Laterne an die Rostock Piranhas weiter. Und die Ostseestädter sind daher der nächste Gegner. Das erste Zwischenrundenspiel findet somit im heimischen anona ICEDOME am morgigen Sonntag, dem 1. Februar 2026, um 18 Uhr gegen die Piranhas statt, die am 3. März dann auch der letzte Gegner in der Zwischenrunde sind.

Alle Zwischenrundenspiele im Überblick:
Sonntag, 1. Februar, 18 Uhr gegen Rostock Piranhas (Heimspiel)
Freitag, 6. Februar, 20 Uhr gegen TecArt Black Dragons Erfurt  (Heimspiel)
Sonntag, 8. Februar, 18:30 Uhr bei den Herforder Ice Dragons (Auswärtsspiel)
Freitag, 13. Februar, 20 Uhr gegen Herner EV Miners (Heimspiel)
Sonntag, 15. Februar, 18:30 Uhr bei den Hammer Eisbären (Auswärtsspiel)
Freitag, 20. Februar, 20 Uhr, bei den TecArt Black Dragons Erfurt (Auswärtsspiel)
Sonntag, 22. Februar, 18 Uhr gegen Herforder Ice Dragons  (Heimspiel)
Freitag, 27. Februar, 20 Uhr, bei den Herner EV Miners (Auswärtsspiel)
Sonntag, 1. März, 18 Uhr gegen Hammer Eisbären (Heimspiel)
Dienstag, 3. März, 20 Uhr bei den Rostock Piranhas (Auswärtsspiel)

Foto: Laura Römer