Spielberichte

Shootoutsieg in Rostock

Die KSW IceFighters Leipzig haben das letzte Spiel der regulären Saison gewonnen. In Rostock setzten sie sich gegen die gastgebenden Piranhas mit 4:3 nach Penaltyschießen durch.

Vor 1.134 Zuschauern gingen die Gäste durch Vincent Hessler (Emil Aronsson, Darek Hejcman) in der 8. Minute in Führung. Drei Minuten später glich der Ex-IceFighter Filip Stopinski für Rostock aus. Beim Unentschieden blieb es nicht lange, da Yannic Bauer sein Team nach Vorarbeit von Samuel Mantsch und Tim Detig in der 14. Spielminute wieder in Führung brachte.

Das zweite Drittel war keine zwei Minuten alt, als Lukas Vantuch (Tim Detig, Yannic Bauer) auf 3:1 für die Gäste erhöhte. Doch im ersten Powerplay des Spiels konnten die Hausherren durch Nicolas Turnwald auf 2:3 verkürzen.
Auch der Ausgleich durch Jesper Öhrvall in der 42. Minute entstand aus einem Rostocker Überzahlspiel. Es sollte der letzte Treffer der regulären Spielzeit sein.

Torlos blieb die fünfminütige Nachspielzeit, so dass ein Penalty-Shootout entscheiden musste. Leipzigs Goalie Eric Hoffmann konnte alle drei Rostocker Versuche abwehren. Auf der anderen Seite traf Jan-Luca Schumacher nur den Pfosten, doch Vincent Hessler traf danach ins Tor und sorgte somit für die Entscheidung.

Leipzigs zweifacher Torschütze deutete im Pauseninterview auf Sprade.TV an, dass mit Blick auf die Playoffs einige taktische Varianten erprobt wurden. Dass unnötige Fouls dazu gehören, darf jedoch bezweifelt werden. Dies gilt es mit Blick auf die Achtelfinale dringend abzustellen, denn Rostock hat zwei von sechs Powerplays erfolgreich nutzen können und Memmingen hat mit 28,9 Prozent die beste Powerplayquote der Oberliga Süd. Stichwort Special Teams und Playoffs – Leipzig ließ heute in Rostock drei Powerplays ungenutzt. Und Memmingen kann sich ebenfalls rühmen, die beste Penalty-Killing-Quote (87%) der Südstaffel zu haben. Bis Sonntag sind ja noch ein paar Tage…

Foto: Laura Römer