Top-Leistung zum richtigen Zeitpunkt: Mit einer der wohl besten Saisonleistungen haben die KSW IceFighters Leipzig den Favoriten ECDC Memmingen Indians deutlich besiegt und konnten ein zweites Playoff-Heimspiel erzwingen.
Perfekter Start in die Begegnung vor 1.706 Zuschauern im anona ICEDOME: Einen schluderig gespielten Pass in der Memminger Hintermannschaft schnappte sich Tim Detig gedankenschnell und versenkte ihn aus kurzer Distanz im gegnerischen Tor. 33 Sekunden waren zu diesem Zeitpunkt erst gespielt. Die Gäste drängten davon unbeeindruckt auf den Ausgleich, schossen im ersten Drittel auch deutlich öfter auf das Tor, doch spätestens beim bärenstarken Leipziger Goalie Konstantin Kessler war Endstation. In der neunten Minute gab es das erste Powerplay des Spiels und eine Minute später lenkte Yannic Bauer einen Blueliner von Steve Hanusch unhaltbar ins Memminger Tor ab. Auch Lukas Vantuch konnte sich einen Assist gutschreiben lassen. In der 17. Minute belohnten sich dann auch die Allgäuer für ihre Bemühungen. Connor Blake erzielte den Anschlusstreffer, der erst nach Videobeweis gegeben wurde.
Knapp drei Minuten waren im zweiten Drittel gespielt, als Edgars Homjakovs mit seinem Fernschuss das Spiel egalisierte. Gute fünf Minuten hielt das Unentschieden, bis Vincent Hessler die Hausherren nach Vorarbeit von Emil Aronsson und Johan Eriksson wieder in Führung brachte. Nur eine Minute später war es Tim Detig (Steve Hanusch, Jesper Alasaari), der die Zwei-Tore-Führung aus dem ersten Drittel wiederherstellte. Maximilian Menner konnte abermals für Memmingen verkürzen (33. min).
Im Schlussdrittel dauerte es gut acht Minuten, bis sich auf dem Scoreboard wieder etwas tat. Und wieder war es Leipzigs „Mr. Playoff“ Tim Detig (Lukas Vantuch, Robin Thalmeier), der das Tor erzielte – sein drittes in diesem Spiel und sein viertes in dieser Serie. Das halbe Dutzend machte Jesper Alasaari (Johan Eriksson, Emil Aronsson, 55. min) voll und den Endstand stellte Yannic Bauer in der 58. Minute mit seinem Emptynetter her.
Alles in allem eine überzeugende Vorstellung der KSW IceFighters, die in Unterzahl gegen das beste Powerplayteam der Oberliga Süd eine weiße Weste behielten und ihrerseits eines ihrer drei Powerplays nutzen konnten.
Foto: Laura Römer
