Spielberichte

Duisburg beendet Leipziger Siegesserie

Verloren, aber dennoch einen Punkt mitgenommen. Nach fünf Siegen in Folge haben die KSW IceFighters Leipzig am Sonntagabend in Duisburg mit 3:4 nach Verlängerung den Kürzeren gezogen.

Das erste Drittel in der Duisburger Alleato Arena bestimmten die Gastgeber über weite Strecken. Dennoch hatten auch die Leipziger teils hochkarätige Chancen, die sie aber nicht verwerten konnten. Vor allem in Unterzahl kreierte das beste Penalty-Killing-Team der Liga Großchancen. Das einzige Tor im ersten Spielabschnitt erzielten jedoch die Füchse, nachdem die Gastmannschaft den Puck nicht aus der Gefahrenzone vor dem eigenen Tor herausbekam. Torschütze in der 15. Minute war Pascal Grosse.

Deja-vu-Moment zu Beginn des zweiten Drittels. Wieder Unterzahl Leipzig, wieder eine tolle Chance auf den Shorthander. In der 29. Minute schlug es dann doch im Duisburger Tor ein. Daniel Visner (Marc Zajic, Daniel Schwamberger) traf ausgerechnet im Leipziger Powerplay. Es war der erste Überzahltreffer der Leipziger seit dem 9. Oktober. Drei Minuten später hatten die Füchse ihr nächstes Powerplay und wieder war es Leipzig, das näher am Tor war – genau genommen nur wenige Zentimeter, denn die Scheibe landete am Duisburger Pfosten. Eine doppelte Unterzahl zum Drittelende war dann doch zu viel, so dass Santeri Haarala in der 39. Minute die Heimmannschaft wieder in Führung bringen konnte.

Enrica Saccomani erhöhte in der 48. Minute auf 3:1 für Duisburg, doch wie schon so oft an den vergangenen Spieltagen stellten die KSW IceFighters ihre Comeback-Qualitäten unter Beweis. In der 51. Minute erzielte zunächst Kameron Kielly (Jesper Alasaari, Reid Stefanson) den Anschlusstreffer – wieder im Powerplay. Drei Minuten später war es Constantin Vogt, der nach Vorarbeit von Paul Reiner und Dani Bindels zum 3:3 Ausgleich traf.

Die Verlängerung musste entscheiden – so wie beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams Ende September. Dieses Mal hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich, denn nach 21 gespielten Sekunden beendete Sandis Zolmanis durch sein Tor das Spiel.

Die KSW IceFighters bleiben damit auf Tabellenplatz vier und treffen in den beiden letzten Spielen vor der Länderspielpause zunächst am Freitag auf Hamm (Heimspiel) und am Sonntag auf Neuwied (Auswärtsspiel).

Foto: Justine Zander