25.01.2026 - 18:30
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KSW IceFighters Leipzig

Eine Schlussphase zum Vergessen

Über 40 Minuten lagen die KSW IceFighters beim Auswärtsspiel in Herne in Führung. Am Ende verloren sie aufgrund von vier Gegentreffern in den Schlussminuten.

Vor 1.014 Zuschauern in Herne kamen die Gastgeber besser ins Spiel und gingen in der dritten Minute durch Lennart Schmitz mit 1:0 in Führung. Kurz darauf hatten die Leipziger Gäste Glück, dass der Puck die Linie des von Eric Hoffmann gehüteten Tores nicht überschritten hatte, wie der Videobeweis ergab. Für den Ausgleich in der 11. Minute sorgte Daniel Schwamberger (Emil Aronsson, Johan Eriksson) mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie. Zwei Minuten vor der Pause brachte das zweiten Leipziger Powerplay Zählbares. Jan-Luca Schumacher (Daniel Schwamberger, Johan Eriksson) traf zur Führung und markierte damit seinen 100. Scorerpunkt im Trikot der IceFighters.

In der 25. Minute erhöhte Tim Detig (Jesper Alasaari, Vincent Hessler) – ebenfalls mit einem Powerplaytreffer. Drei Minuten später konnte Thomas Munichiello verkürzen, so dass es mit einer 3:2 Führung ins letzte Drittel ging. 

Dort war es Tim Detig (Steve Hanusch, Lukas Vantuch), der in der 51. Minute seinen zweiten Treffer erzielte und die Zwei-Tore-Führung wieder herstellte. Fünf  Minuten vor Schluss wurden dann „Geschenke verteilt“, wie Leipzigs Headcoach Chris Straube nach dem Spiel erklärte. Ein Leipziger Fehlpass in der eigenen Zone landete bei Nicholas Ford, der das Geschenk dankend annahm und auf 3:4 verkürzte. Zwei Herner Treffer durch Sofiene Bräuner und Nick Ford in der 59. Minute drehten das Spiel und Miners-Topscorer Ford sorgte in der Schlussminute mit seinem dritten Treffer ins leere Leipziger Tor für den 6:4 Endstand.

30.01.2026 - 20:00
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- : -

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24.08.2025 - 18:00
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3 : 2

n. P.
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28.08.2025 - 18:00
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8 : 1

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31.08.2025 - 16:00 1.501
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3 : 1

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06.09.2025 - 18:00
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3 : 1

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07.09.2025 - 16:00
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6 : 7

n. V.
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12.09.2025 - 19:30
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3 : 1

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14.09.2025 - 16:00
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5 : 3

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19.09.2025 - 20:00
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2 : 4

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21.09.2025 - 18:00
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1 : 3

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26.09.2025 - 20:00
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1 : 2

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28.09.2025 - 16:00
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5 : 4

n. P.
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05.10.2025 - 18:00
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4 : 1

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10.10.2025 - 20:00
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6 : 1

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17.10.2025 - 20:00
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2 : 3

n. V.
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19.10.2025 - 16:00
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4 : 3

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24.10.2025 - 20:00
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Heimsieg gegen die Scorpions

Am Freitagabend erlebten 1.729 Zuschauer im anona ICEDOME wie die KSW IceFighters das dritte Spiel in Folge gegen ein Team aus den Top 3 der Oberliga Nord absolvierten. 

Nachdem am Freitag vor einer Woche Tabellenführer Hannover Indians und anschließend der damalige Tabellendritte Füchse Duisburg geschlagen wurden, hatte nun auch der Tabellenzweite Hannover Scorpions das Nachsehen gegen die KSW IceFighters.

Kurz nach Ablauf einer frühen Strafe gegen die Gastgeber gingen die Gäste aus Niedersachsen in Führung. Der ehemalige Bietigheimer Christoph Kiefersauer traf in der vierten Minute zum 0:1. Unbeeindruckt davon waren die Gastgeber tonangebend und kamen in der zehnten Minute durch Tom Pauker (Luke Volkmann, Philipp Hertel) zum verdienten Ausgleich.

Im zweiten Spielabschnitt waren die Leipziger die überlegene Mannschaft und verzeichneten ein Torschussverhältnis von 21:4. Zwei der Schüsse landeten im Tornetz der Gäste – und das innerhalb von 101 Sekunden. In der 26. Minute traf Marc Zajic (Chad Bassen, Daniel Schwamberger) und in der 28. Minute netzte Tom Pauker zum zweiten Mal ein (Luke Volkmann, Vincent Hessler). In Spielminute 36 kamen die Gäste durch ein Powerplaytor von Norman Hauner noch einmal heran, doch es sollte der letzte Treffer der Scorpions gewesen sein.

Stattdessen konnten sich noch drei Leipziger Spieler in die Torschützenliste eintragen. 20 Sekunden nach Beginn des letzten Drittels traf Johan Eriksson (Jesper Alasaari, Yannic Bauer). Zwei weitere Tore fielen in der Schlussphase, zunächst durch Emil Aronsson (Samuel Mantsch, Jesper Alasaari) in der 58. Minute und 65 Sekunden vor Spielschluss stellte Daniel Schwamberger (Marc Zajic, Chad Bassen) der Endstand her.

Bemerkenswert: Ganze zwölf Spieler auf Seiten der KSW IceFighters konnten Scorerpunkte erzielen, sechs der Spieler punkteten sogar doppelt. 
Die Leipziger verteidigen durch den Sieg Tabellenplatz drei und rücken bis auf einen Punkt an den Tabellenzweiten Hannover Scorpions heran, die allerdings zwei Spiele mehr auf dem Konto haben.

26.10.2025 - 19:00
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KSW IceFighters Leipzig

Auswärtssieg in Rostock bringt Tabellenplatz 2

Vor 1.155 Zuschauern in der Eishalle Rostock konnten die KSW IceFighters am Sonntagabend ihre Siegesserie fortsetzen und einen 3:2 Auswärtserfolg erzielen.

In einem mit Blick auf die Spielanteile weitgehend ausgeglichenen ersten Drittel konnten die Gäste ihr zweites Überzahlspiel mit einem Torerfolg veredeln. Nach Vorarbeit von Yannic Bauer und Paul Reiner traf in der 12. Minute Jan-Luca Schumacher aus spitzem Winkel ins gegnerische Tor. Vier Minuten später war es Luke Volkmann, der nach Vorarbeit von Tim Detig und Tom Pauker mit seinem ersten Saisontreffer auf 2:0 erhöhte.

Im zweiten Spielabschnitt fielen zwei Tore – und bei beiden Toren waren die IceFighters in der Unterzahl. In Spielminute 34 verkürzte Rostocks Ilja Fleischmann mit seinem Powerplaytreffer auf 1:2 und in der 40. Minute konnte Tim Detig (Daniel Visner, Samuel Mantsch) seinen bereits zweiten Shorthander erzielen. Auch Detigs erstes Unterzahltor in dieser Saison gelang übrigens gegen Rostock – beim Heimsieg am 5. Oktober.

Im Schlussdrittel fielen lange keine Tore, so dass Rostock kurz vor Schluss den Goalie zog und damit auch erfolgreich war. Kilian Steinmann konnte 90 Sekunden vor Schluss noch auf 2:3 verkürzen. Dies war letztendlich jedoch nur noch Ergebniskosmetik.

Die drei Punkte gingen nach Leipzig und nach einem Sechs-Punkte-Wochenende finden sich die KSW IceFighters auf Tabellenplatz zwei wieder.

28.10.2025 - 20:00
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TecArt Black Dragons Erfurt

Erfurt verhindert weiße Weste in rosa Trikots

Vier Mal standen sich in der vergangenen Saison Leipzig und Erfurt in der Oberliga Nord gegenüber. Jedes Mal gewannen die KSW IceFighters. Ein anderes Bild in dieser Saison: Auch im zweiten Aufeinandertreffen verließen die Black Dragons aus Thüringen am Dienstagabend als Sieger das Eis.

Dabei erwischten die Gastgeber einen Start nach Maß. In der siebten Minute überwand Daniel Visner nach Vorarbeit von Tim Detig und Jan-Luca Schumacher den Gästetorwart zum 1:0 für Leipzig. Wer meinte, diese Führung würde Bestand haben oder ausgebaut werden, sah sich getäuscht, denn der zweite Spielabschnitt war aus Leipziger Sicht einer zum Vergessen. Bei einem Torschussverhältnis von 9:18 in diesem Drittel kassierten die Leipziger vier Gegentore und konnten selbst keines erzielen. Erfurt traf im Powerplay, in Unterzahl (durch den Ex-IceFighter Louis Postel) und im Fünf-gegen-Fünf. Erfurts Stürmer Fritz Denner erzielte dabei zwei Tore und lieferte eine Vorlage.

In der 44. Spielminute kam noch einmal Hoffnung für die Gastgeber auf, als Kapitän Emil Aronsson nach Vorarbeit von Vincent Hessler und Johan Eriksson auf 2:4 verkürzte. Diese machte Erfurt in Person von Nils Herzog mit dem Treffer zum 5:2 Endstand in der 56. Minute zunichte. Damit gab es für die Leipziger den ersten Punktverlust in den rosafarbenen Pinktobertrikots, die nun wie geplant für einen guten Zweck versteigert werden.

Trotz der enttäuschenden und für viele unerwarteten Heimniederlage bleiben die IceFighters auf Tabellenplatz zwei, da auch Verfolger Tilburg Trappers eine Heimniederlage kassierte. Jene Trappers sind der kommende Gegner unserer KSW IceFighters – am kommenden Freitag um 20:15 Uhr in Tilburg.

31.10.2025 - 20:15
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KSW IceFighters Leipzig

Punktloses Auswärtsspiel in Tilburg

Duplizität der Ereignisse: Zum zweiten Mal in Folge verlieren die KSW IceFighters mit 2:5, und das wiederum gegen eine Mannschaft, gegen die auch das erste Aufeinandertreffen mit einer Leipziger Niederlage endete. Und wieder war es das zweite Drittel, das dem Gegner mehr oder weniger den Weg zum Sieg ebnete.

Zur Chronologie des Spiels: In einem weitgehend ersten Drittel wurden die Leipziger Gäste zwei Mal kaltblütig ausgekontert. In der fünften Minute vollendete Tilburgs Topscorer Phillip Marinaccio eine Drei-auf-eins-Situation zur Führung und in der 13. Minute erhöhte Bjorn Borgmann, nachdem er allein vor Leipzigs Goalie Konstantin Kessler aufgetaucht war. Die IceFighters konnten in der 18. Minute durch Johan Erikssons Powerplaytreffer (Vorarbeit: Marc Zajic, Emil Aronsson) verkürzen.

Dass auch Tilburg Powerplaytreffer erzielen kann, bewies Giovanni Vogelaar in der 27. Minute. Sechs Minuten später gelang Reno de Hondt der Treffer zum 4:1. Jesper Alasaari (Johan Eriksson, Chad Bassen) konnte mit einem weiteren Powerplaytor in der 54. Minute noch einmal verkürzen, doch Kobe Roth sorgte mit seinem Emptynetter in der Schlussminute für die endgültige Entscheidung. Somit endete die Partie in Tilburg mit einem Heimsieg – wie übrigens auch alle weiteren Begegnungen der Oberliga Nord an diesem Spieltag. Die IceFighters rutschen damit von Platz 2 auf Platz 4 der Tabelle, haben jedoch weniger Spiele absolviert als die Teams auf Tabellenposition 2 (Tilburg) und 3 (Scorpions).

Die nächste Gelegenheit, das Punktekonto zu erhöhen, bietet sich am Sonntag um 18:30 Uhr in Herford. Die dort beheimateten Ice Dragons verloren ihr Auswärtsspiel am Freitagabend in Hamm mit 1:4. Neben der Niederlage sorgte ein weiterer unerfreulicher Zwischenfall für getrübte Stimmung unter den zahlreichen mitgereisten Leipziger Eishockeyfans. Offensichtlich alkoholisierte niederländische Fußballrowdys, die sich unter das friedliche Eishockeypublikum gemischt hatten, wurden gegenüber den IceFighters-Anhängern übergriffig und mussten aus der Halle entfernt werden.

02.11.2025 - 18:30
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KSW IceFighters Leipzig

Mit einem Sieg ins November-Break

Die KSW IceFighters Leipzig sind zurück in der Erfolgsspur. Mit 4:1 gewannen die Leipziger am Sonntag in Herford ihr erstes Spiel im November.

Die Leipziger waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Sekundenbruchteile nach Ablauf einer Herforder Strafe war es in der achten Minute Tim Detig, der nach Vorarbeit von Tom Pauker und Yannic Bauer den Puck über die Torlinie bugsierte. Mehr Tore gelangen den Gästen im ersten Drittel trotz eines Schussverhältnisses von 21:6 nicht, was sich zu Beginn des Mittelabschnitts rächen sollte, denn nach 67 Sekunden des zweiten Drittels traf Dennis Sticha für die Gastgeber zum Ausgleich. Eine knappe Minute später musste wieder ein Ice Dragon auf die Strafbank und das fällige Überzahlspiel für die IceFighters führte nach nur fünf Sekunden zur erneuten Führung durch Johan Eriksson (Emil Aronsson, Marc Zajic).

Die Überlegenheit der Leipziger setzte sich auch in diesem Drittel fort (18:4 Torschüsse) und das 3:1 durch Daniel Visner (Philipp Hertel, Robin Thalmeier) war die fast logische Folge. Leipzigs Nummer 7 umkurvte dabei seine Gegenspieler förmlich wie Slalomstangen und ließ auch Herfords Schlussmann Urbisch keine Chance.

Das Schlussdrittel sah eine wie verwandelte Herforder Mannschaft, die auf den Ausgleich drängte, aber Konstantin Kessler im Leipziger Tor nicht überwinden konnte. Stattdessen trafen die Leipziger noch einmal. In der 59. Minute zielte Yannic Bauer genau und traf nach Vorarbeit von Daniel Schwamberger und Chad Bassen) das leere Herforder Tor aus knapp 42 Metern Entfernung.

Durch den Sieg klettern die KSW IceFighters Leipzig auf Tabellenplatz drei und haben auf die vor ihnen platzierten Teams zwei Punkte (Indians) bzw. einen Punkt (Scorpions) Rückstand.

14.11.2025 - 20:00
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Fehlstart nach dem November-Break

Wer sucht, der findet – auch wenn es in manchen Fällen etwas länger dauert. Was also waren die positiven Aspekte des ersten Spiels nach der Länderspielpause? Zuschauerzuspruch: Insgesamt 1.861 Zuschauer im anona ICEDOME wollten 17 Tage nach dem letzten Heimspiel ihre KSW IceFighters sehen. Dies war die zweitgrößte Heimspielkulisse der bisherigen Saison. Erfreulich: Youngster Max Herzog erzielte sein erstes Pflichtspieltor. Comeback-Qualitäten: Nach einem frühen 0:2 Rückstand konnten die Leipziger noch im ersten Drittel ausgleichen. Außerdem: Leipzig ist wieder Ligaspitze bei der Powerplaystatistik.

Das Fazit des Spiels ist jedoch ein anderes: Der IceFighters-Motor stockt, dem Team gelang es am Freitagabend nicht, die vorhandenen PS aufs Eis zu bringen. Headcoach Patric Wener erklärte nach der Begegnung, er hätte bei seinen Spielern die richtige Attitüde, also die nach außen zum Ausdruck gebrachte innere Haltung bzw. Einstellung vermisst. Und in der Tat vermissten die Beobachter des Spiels das Auftreten eines Teams, das als Gastgeber und nicht nur der Papierform nach als Favorit in das Spiel ging. Zudem gingen den Gegentoren zumeist individuelle Fehler voraus, die vom Gegner dieses Mal schonungslos ausgenutzt wurden. 

Auf das frühe 0:1 durch Fabio Frick in der vierten Minuten folgte drei Minuten später der nächste Nackenschlag in Form des zweiten Gegentreffers durch Thomas Zuravlev. Im ersten Leipziger Überzahlspiel konnte Tom Pauker nach Vorarbeit von Marc Zajic und Tim Detig in Spielminute zehn verkürzen und bereits erwähnter Max Herzog egalisierte das Ergebnis nach Vorarbeit seiner Mitspieler Robin Thalmeier und Yannic Bauer.
Nach knapp sechs gespielten Minuten im zweiten Drittel wähnten sich die Zuschauer in einer Zeitschleife gefangen. Grund war die Duplizität der Ereignisse. Zunächst Ugnius Cizas und anschließend Dominik Lascheit stellten den Zwei-Tore-Vorsprung aus der Anfangsphase des Spiels wieder her. Doch diesmal blieb die Antwort der Gastgeber aus. Im Gegenteil: Linus Wernerson Libäck erhöhte sogar auf 5:2 aus Gästesicht. Jan-Luca Schumacher (Marc Zajic, Samuel Mantsch) ließ mit seinem Treffer zum 3:5 in der 38. Minute noch einmal Hoffnung aufkommen. Diese machte spätestens Linus Wernerson Libäck mit seinem zweiten Treffer in der 58. Minute zunichte.

Am Sonntag treten die KSW IceFighters, die trotz der Niederlage auf Tabellenplatz vier bleiben, auswärts auf die Füchse Duisburg. Auch diese verloren ihr Freitagsspiel (2:5 bei den Hannover Scorpions). Welches Team das Null-Punkte-Wochenende vermeiden und für Wiedergutmachung sorgen kann, wird man am Sonntag ab 18:30 Uhr (live auf Sprade TV) verfolgen können.

16.11.2025 - 18:30
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KSW IceFighters Leipzig

Keine Punkte in Duisburg

Die KSW IceFighters Leipzig haben ihr Auswärtsspiel am Sonntag bei den Füchsen Duisburg mit 2:5 verloren.

Der „gebrauchte“ Abend nahm seinen Anfang in der fünften Minute, als ein zunächst abgewehrter Puck bei Füchse-Spieler Adam Zoweil landete, der aus kurzer Entfernung die Führung erzielte. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels hatten die Leipziger mehrfach die Möglichkeit auszugleichen, darunter sogar bei doppelter Unterzahl. Sie konnten die Scheibe jedoch nicht, teils frei vor dem Torwart, nicht im Gehäuse unterbringen.

Zu Beginn des zweiten Drittels gelang Duisburg ein Doppelschlag. Zunächst schloss der gerade von der Strafbank gekommene Carolus Nagtzaam einen Konter zum 2:0 ab, danach mutzte Adam Kiedewicz ein Powerplay zum 3:0. Edwin Schitz baute die Führung für die Füchse in der 37. Minute auf 4:0 aus.

Zwei Treffer in der 51. Minute ließen Hoffnung für die IceFighters aufkommen. Zunächst traf Jesper Alasaari (Emil Aronsson, Tom Pauker) und anschließend Daniel Schwamberger (Samuel Mantsch, Marc Zajic). Drei Strafen für die Gäste zwischen der 53. und 58. Minute verhinderten eine mögliche weitere Aufholjagd. In der vorletzten Spielminute stellte Egils Kalns in einem weiteren Powerplay den 5:2 Endstand her. Es folgte noch ein Kampf zwischen Aleksej Abramov auf Leipziger Seite und dem in solchen Fällen unvermeidlichen Erek Virch seitens der Duisburger. Nach Spielschluss erhielt zudem Jesper Alasaari eine Spieldauerdisziplinarstrafe.

Durch diese nunmehr vierte Niederlage in fünf Spielen rutschen die KSW IceFighters auf Tabellenplatz fünf.

21.11.2025 - 20:00
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KSW IceFighters Leipzig

Keine Punkte bei den Scorpions

Die KSW IceFighters Leipzig konnten auch im dritten Spiel in Folge keine Punkte einsammeln. Beim Auswärtsspiel bei den Hannover Scorpions gab es am Freitagabend eine 1:4 Niederlage.

Beide Teams starteten engagiert und offensiv in die Begegnung. Im Verlauf des ersten Drittels konnten die Scorpions das Spiel jedoch mehr und mehr an sich ziehen und ließen die Gäste durch frühes Stören kaum zur Entfaltung kommen. Dass es bis zur 15. Minute torlos blieb, ist vor allem zahlreichen starken Paraden von Konstantin Kessler im Leipziger Tor zu verdanken. In jener 15. Spielminute suchte und fand Scorpions-Stürmer Arturs Kruminsch seinen Mitspieler Alexander Heinrich am langen Pfosten, der aus kurzer Distanz zur Führung verwandelte. Nach genau 17 Minuten nutzten die Scorpions ihre erste von vier Überzahlsituationen und erhöhten durch Nicholas Miglio auf 2:0.

Im zweiten Drittel konnten die IceFighters das Spiel offener gestalten und verkürzten in der 27. Minute auf 1:2. Vorausgegangen waren zwei zeitgleich ausgesprochene Strafen gegen Hannover. Die anschließende doppelte Überzahl nutzte Leipzigs Kapitän Emil Aronsson nach Vorarbeit von Steve Hanusch und Johan Eriksson. Weitere Treffer fielen trotz guter Chancen auf beiden Seiten nicht.

Nach 72 gespielten Sekunden im Schlussdrittel stellte Pascal Aquin den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Die Gäste erhöhten den Druck auf das gegnerische Tor, blieben jedoch ohne weiteren Treffer. Der fiel auf der anderen Seite. Praktisch im selben Moment, als Leipzigs Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers gezogen wurde, profitierte Christoph Kiefersauer von einem Scheibenverlust der IceFighters und traf in der 57. Minute das verwaiste Gästetor zum 4:1 Endstand.

Nächster Gegner der KSW IceFighters sind am Sonntag ab 18 Uhr im anona ICEDOME die Hannover Indians, die ihr Freitagsspiel zuhause gegen den bisherigen Tabellenletzten Herford verloren und damit in den letzten fünf Spielen vier Niederlagen kassierten.
Randnotiz: Begegnungen zwischen den KSW IceFighters und den Hannover Indians sorgten zuletzt mehrfach für das Ende von Serien. In der laufenden Saison brachten die Leipziger den Niedersachsen die erste Saisonniederlage bei. Vor zwei Jahren hatten die KSW IceFighters nach zwölf Niederlagen in Folge ihren ersten Saisonsieg zuhause gegen die Hannover Indians gefeiert. Am 3. November 2023 gab es seinerzeit ein 5:0 für Leipzig. Ein gutes Omen?

23.11.2025 - 18:00
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Zwei Vantuch-Tore, aber keine Punkte

Nach einem munteren Auftakt mit Torchancen auf beiden Seiten hatte die Leipziger Defensive nach zehn Minuten ihre erste größere Bewährungsprobe, konnte aber ihre Penalty-Killing-Qualitäten unter Beweis stellen.

Das 0:1 kurz danach in der 13. Minute war äußerst unglücklich: Ein eigentlich harmloser Schuss von Fedor Kolupaylo wurde durch einen Leipziger Schläger ins eigene Tor abgelenkt.

Im zweiten Drittel kam der Doppelschlag der Gäste, die in der 25. Minute auf 3:0 davoneilten. Dem Powerplaytreffer von Jussi Petersen schloss sich ganze 19 Sekunden später ein weiteres Tor von Ryan Gropp an.

Ein Aufbäumen der Gastgeber gegen die Niederlage war erst im Schlussdrittel erkennbar, auch wenn sich die Hypothek des Drei-Tore-Rückstandes letztendlich als zu groß erweisen sollte. Und es war zwei Mal Neuzugang Lukáš Vantuch, der zunächst in der 45. Minute nach Vorarbeit von Daniel Schwamberger und Vincent Hessler traf. In der Schlussminute, als Leipzig längst den Goalie gezogen hatte, legte er nach Vorarbeit von Jesper Alasaari und Tom Pauker nochmal nach und traf zum 2:3 Endstand.

Die IceFighters gingen damit zum zweiten Mal hintereinander punktlos aus dem Wochenende. Trotz der beiden Niederlagen habe er eine Steigerung seines Teams gesehen, gab Headcoach Patric Wener auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zu Protokoll. Er versprach zudem: „Die Siege werden wieder kommen.“ Nächste Gelegenheit dazu gibt es bereits am Dienstag in Herne.

25.11.2025 - 20:00
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KSW IceFighters Leipzig

Leipzig dreht das Spiel in Herne

War das der Befreiungsschlag, die Trendwende? Die KSW IceFighters Leipzig haben am Dienstagabend ihr Auswärtsspiel bei den Herne Miners mit 6:3 gewonnen und konnten dabei einen 1:3 Rückstand eindrucksvoll drehen. Zudem zeigten sie jene Tugenden vor allem bei den Special Teams, die ihnen in dieser Saison bereits zu Siegen verholfen hatten.

Nach bereits acht Sekunden gaben die Leipziger ihren ersten Torschuss ab, gerieten ab in der sechsten Minute in Rückstand, als Matteo Stöhr einen schnörkellos vorgetragenen Angriff zum 1:0 für die Gastgeber abschloss. Im ersten Leipziger Powerplay in Minute 13 war es Tom Pauker, der nach Vorarbeit von Vincent Hessler und Yannic Bauer ausglich. Die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten, denn noch in derselben Minute ging Herne durch das Tor von Marc Hofmann wieder in Führung. Dass auch die Miners Powerplaytreffer erzielen können, bewies Dennis Palka in der 15. Minute.

Im zweiten Drittel überstanden die Gäste drei Unterzahlsituation schadlos und konnten durch wiederum Tom Pauker (Chad Bassen, Jesper Alasaari) den Rückstand auf 2:3 verkürzen. Pech hatten die IceFighters, als ein vermeintliches Tor (so die Entscheidung auf dem Eis) nach Videobeweis aberkannt wurde. Den Blueliner von Robin Thalmeier hatte Daniel Schwamberger unhaltbar ins Tor abgelenkt, nach Ansicht der Referees war der Schläger dabei aber zu hoch gewesen.

Im Schlussdrittel wurden die Leipziger Überzahlspiele zum entscheidenden Faktor. In der 47. Minute traf Johan Eriksson (Jesper Alasaari, Emil Aronsson) zum Ausgleich und legte in der 49. Minute nochmal nach (Lukas Vantuch, Jan-Luca Schumacher). Bei diesem Führungstreffer dauerte es ganze drei Sekunden zwischen Bully und Torerfolg. Im vierten und letzten Leipziger Powerplay konnte sich auch Marc Zajic (Chad Bassen, Johan Eriksson) in die Torschützenliste eintragen und das Endergebnis stellte Kapitän Emil Aronsson (Chad Bassen, Johan Eriksson) mit einem Emptynetter in der Schlussminute her.

Damit gelang den KSW IceFighters der neunte Sieg im 18. Spiel. Zum dritten Mal konnte dabei ein 0:1 Rückstand noch in einen Sieg gedreht werden. Lukas Vantuch gelang im dritten Spiel der dritte Scorerpunkt, bemerkenswert ist auch seine Face-off-Statistik mit 60 % gewonnener Bullys. Zum dritten Mal in dieser Saison erzielten die IceFighters sechs Tore in einem Spiel, jedoch zum ersten Mal auswärts. Ziemlich genau jeder dritte Leipziger Treffer (19 von 58) wurde im Powerplay erzielt.

28.11.2025 - 20:00
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KSW IceFighters Leipzig

Drei Powerplay-Tore und ein Emptynetter in Halle

Vor gut 3000 Zuschauern, darunter über 200 lautstarken Leipziger Anhängern haben die Gastgeber Runde eins des Derbywochenendes gewonnen. Am Ende hieß es 3:1 für Halle.

Beim ersten Spiel unter dem neuen IceFighters-Headcoach Chris Straube konnte das Gästeteam als erste Mannschaft etwas Zählbares auf das Scorerboard bringen. 20 Sekunden einer Strafzeit für Halle waren vergangen, als Jan-Luca Schumacher aus spitzem Winkel eine Lücke zwischen Torwart und Pfosten entdeckte und ausnutzte. Die Vorarbeit zum Führungstreffer in der fünften Minute kam von Yannic Bauer und Tom Pauker. Auch Leipzig musste kurz darauf eine Strafe hinnehmen, überstanden diese jedoch schadlos. Trotz weiterer Torchancen auf beiden Seiten blieb es bis zur ersten Pause bei der knappen Gästeführung.

Während es die IceFighters nicht schafften, auch ihre zweite Überzahl zu Beginn des Mitteldrittels zu nutzen, gelang dies den Gastgebern, die auch jenseits der Über-/Unterzahlsituationen besser ins Spiel kamen. Beim Ausgleich im Hallenser Powerplay in der 31. Minute hatte Robert Hechtl wenig Mühe, aus kurzer Distanz nahezu unbedrängt den Pass seines Mitspielers zu verwerten. In der 39. Minute war eine weitere Überzahl der Gastgeber fast abgelaufen (drei Sekunden), als Halles Topscorer Elvijs Biezais aus knapp 14 Metern die Scheibe zur Führung ins Leipziger Tor schoss.

Im Schlussabschnitt schoss Leipzig mehr als doppelt so oft aufs generische Tor als Halle, konnte jedoch keinen weiteren Treffer bejubeln. Chancen waren vorhanden, besonders während zweier Powerplays, von denen eines zeitweise sogar mit doppelter Überzahl bestritten wurde. 17 Sekunden vor Schluss traf noch Halles Thomas Merl nach Assist seines Torhüters das leere Leipziger Tor zum 3:1 Endstand.

30.11.2025 - 18:00
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Black Weekend für die KSW IceFighters

Düsteres Wochenende für Leipzig trotz beeindruckender Heimkulisse: Auf den Black Friday folgte der Black Sunday und damit die zweite Derbyniederlage innerhalb von 48 Stunden.

Der Spielverlauf erinnerte an vorangegangene Spiele. Die Leipziger belohnten sich für eine druckvolle Anfangsphase nicht und gingen zu fahrlässig mit den herausgespielten Torchancen um. Und so kam es wie es kommen musste – das Tor fiel für die Gäste und sorgte gleichzeitig für einen Bruch im Leipziger Spiel. Und wieder war es aus Leipziger Sicht ein äußerst unglücklicher Treffer, denn der Puck wurde beim Schuss von Aaron Reinig (7. Min) von einem Leipziger Schlittschuh ins eigene Tor abgelenkt.

In der 24. Minute schloss Robin Palka eine drei auf zwei Situation zum 0:2 ab. Für Hoffnung auf Leipziger Seite sorgte Lukas Vantuch mit dem Anschlusstreffer nach Vorarbeit von Daniel Schwamberger und Marc Zajic in der 26. Minute, doch vier Sekunden vor Ablauf einer Hallenser Überzahl stellte Robert Hechtl (37. Min) den Zwei-Tore-Vorsprung für die Gäste wieder her.

Für die Vorentscheidung sorgte Tomi Wilenius mit einem weiteren Powerplaytor in der 44. Minute. Kai Zernikel schloss einen Tempogegenstoß in der 52. Min zum 1:5 ab und das 1:6 in der 55. Minute durch Elvijs Biezais polierte die Hallenser Powerplaystatistik weiter auf. Chad Bassens Tor zum 2:6 in der vorletzten Spielminute nach Vorarbeit von Daniel Schwamberger und Luke Volkmann war schlussendlich nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Jene Tugenden – vor allem bei den Special Teams – auf die man bei den IceFighters über weite Strecken der Saison setzen konnte, blieben am Sonntag weitgehend verborgen. Die Powerplaybilanz lautete null von fünf, zudem endeten drei von sechs Unterzahlsituationen mit einem Gegentor. Leipzigs Headcoach Chris Straube verwies auf der Pressekonferenz nach dem Spiel auf die Torschusseffizienz als großes Manko seiner Mannschaft. In dieser Statistik sind die KSW IceFighters das zweitschlechteste Team der Liga mit einer Erfolgsquote von unter zehn Prozent.

02.12.2025 - 20:00
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KSW IceFighters Leipzig

Auswärtssieg in Hamm

Die Neuauflage des ersten Spieltags dieser Saison brachte dasselbe Ergebnis: Mit 4:2 gewannen die KSW IceFighters Leipzig am Dienstagabend in Hamm und holten damit den ersten Sieg unter dem neuen Headcoach Christopher Straube.

Mit einem Blitzstart der Gastgeber begann das Spiel, doch die Eins-auf-Null-Situation nach nur zehn gespielten Sekunden entschärfte Leipzigs Goalie Konstatin Kessler. Auf der anderen Seite wäre in der fünften Minute um ein Haar das Tor gefallen, doch Tom Pauker traf nur den Pfosten des Eisbären-Tores. In der elften Spielminute konnte Linus Wernerson Libäck ein Powerplay der Hammer Eisbären zum 1:0 verwerten, doch nur 14 Sekunden später egalisierte Robin Thalmeier (Tom Pauker, Luke Volkmann) mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie. Für ihn war es der erste Saisontreffer.

Nach einem ausgeglichenem ersten Drittel mit leichter optischer Überlegenheit der Gäste erhöhten die IceFighters im zweiten Spielabschnitt die Schlagzahl und belohnten sich in der 36. Minute in einer schwedischen Co-Produktion mit der Führung. Jesper Alasaari (Johan Eriksson, Emil Aronsson) verwertete gedankenschnell einen vom gegnerischen Goalie zunächst abgewehrten Schuss.

Mit einem sehenswerten Solo erhöhte Chad Bassen im Schlussdrittel (48. Min, Samuel Mantsch, Jacob Ficenec) auf 3:1 aus Leipziger Sicht, nachdem er die Hammer Abwehrspieler mehr oder weniger zu Statisten degradierte. In der Folgeminute tat es ihm Hamms Topscorer Dominik Lascheit gleich und verkürzte auf 2:3. Für die Entscheidung im Spiel sorgte letztendlich Johan Eriksson (Vincent Hessler, Emil Aronsson), der Hamms Torwart elegant umkurvte und aus spitzem Winkel in der 54. Minute traf.

Headcoach Chris Straube zeigte sich anschließend mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden, lobte die verbesserte Chancenverwertung, mahnte aber auch die gegen sein Team ausgesprochenen Strafen an (Leipzig 8 min, Hamm 2 min).

05.12.2025 - 20:15
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KSW IceFighters Leipzig

Zwei Doppelschläge waren einer zu viel

Auch die dritte Begegnung zwischen den Tilburg Trappers und den KSW IceFighters Leipzig in dieser Saison endete mit einem Sieg des niederländischen Teams. Vor 2554 Zuschauern gewannen sie mit 5:3.

In der Anfangsphase hatten die Gäste aus Leipzig mehr Scheibenbesitz, die besseren Chancen hingegen die Gastgeber. Eine Leipziger Strafzeit in der neunten Minute überstanden die IceFighters, eine weitere kurz darauf jedoch nicht mehr, denn Abwehrspieler Giovanni Vogelaar erzielte in der 12. Minute die Führung mit einem Schuss von der blauen Linie. Bei diesem war Leipzigs Goalie Kessler die Sicht verdeckt – ebenso wie 28 Sekunden später, als mit Noah Muller ein weiterer Defender von der blauen Linie traf. Nach diesem Tilburger Doppelschlag bot sich in der 15. Minute während einer Tilburger Strafe für die Gäste eine gute Gelegenheit zu verkürzen. Emil Aronsson gelang dies auch – nach Vorarbeit von Marc Zajic und Jesper Alasaari.

Das zweite Drittel begann für Leipzig verheißungsvoll, denn nach Jan-Luca Schumachers und Emil Aronssons Vorarbeit war es diesmal Johan Eriksson, der nach einem Konter das Tor zum Ausgleich traf (22. Min). Reno de Hondt (33. Min) und Danny Stempher (34. Min) stellten allerdings innerhalb einer Minute den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Trotz ausgeglichenem Schussverhältnisses hatte Tilburg die zwingenderen Chancen und sich die Führung somit verdient.

In der 44. Minute konnte Lukas Vantuch nach Vorarbeit von Robin Thalmeier und Yannic Bauer den dritten Treffer für die IceFighters erzielen und läutete damit die Jagd nach dem vierten Leipziger Tor ein. Tilburg tauchte nur noch sporadisch, aber nicht ungefährlich, vor Konstatin Kesslers Tor auf. Zweieinhalb Minuten vor Ende zog Leipzigs Headcoach Chris Straube den Goalie, doch ein Treffer sollte seinem Team nicht mehr gelingen. Der fiel auf der anderen Seite, als Giovanni Vogelaar das leere Leipziger Tor traf.

07.12.2025 - 18:00
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KSW IceFighters Leipzig

3 : 4

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Füchse Duisburg

Ein Spiel auf Messers Schneide

Manche der 1548 Zuschauer hatten noch nicht einmal ihre Plätze eingenommen, da schlug es schon im Tor der Leipziger ein. 

Duisburgs Pascal Grosse deckte mit seinem Treffer nach 29 Sekunden die fehlende Zuordnung in der Leipziger Abwehr schonungslos auf. Ein Scheibenverlust der IceFighters im eigenen Drittel sorgte in der dritten Minute für das 0:2 durch Adam Kiedewicz. Duisburg hätte in der Anfangsphase die Führung noch ausbauen können, doch Leipzigs Goalie Konstantin Kessler hielt mit seinen Paraden sein Team im Spiel. Das erste und einzige Leipziger Powerplay nutzte in der 16. Minute Marc Zajic nach Vorarbeit von Emil Aronsson und Johan Eriksson, um auf 1:2 zu verkürzen.

Im zweiten Drittel lief das Ganze nahezu spiegelverkehrt. Innerhalb der ersten 21 Sekunden des Mittelabschnitts drehten die Gastgeber das Spiel. Zunächst traf wiederum Marc Zajic (Emil Aronsson, Jesper Alasaari) und Augenblicke später zog Tim Detig (Lukas Vantuch, Yannic Bauer) aus 15 Metern ab und brachte seine Mannschaft in Front. Trotz mehrerer guter Torchancen konnten die IceFighters nicht nachlegen und mussten in der 35. Minute den Ausgleich durch Noah Münzenberger, der unbedrängt zu Schuss kam, kassieren.

Im Schlussdrittel fielen keine Tore, so dass das Spiel in der Verlängerung entschieden werden musste. Und dort war es Duisburgs Egils Kalns, der den Füchsen mit seinem Siegtor zum Zwei-Punkte-Sonntag verhalf.

12.12.2025 - 20:00
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KSW IceFighters Leipzig

Tabellenführer dreht das Spiel

Vor 3.925 Zuschauern, darunter etlichen Leipzigern, spielten die Hausherren von Beginn an druckvoll und brachten deutlich mehr Scheiben aufs gegnerische Tor. 

Dieses fiel jedoch auf der anderen Seite, als Luke Volkmann nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Indians-Gehäuse am langen Pfosten abstaubte. Die Vorarbeit zu diesem Führungstreffer in der neunten Minute kam von Max Herzog und Yannic Bauer. Die Gastgeber ließen im weiteren Verlauf drei Großchancen ungenutzt, was vor allem Leipzigs Goalie Eric Hoffmann zu verdanken ist. Am brenzligsten war es zwischen der 16. und 18. Minute, als die IceFighters zeitweise in doppelter Unterzahl auf dem Eis waren. Geburtstagskind Philipp Hertel analysierte nach dem ersten Spielabschnitt im Pauseninterview bei Sprade.TV: „Wir wussten, dass der Druck der Indians hoch sein wird und haben ihm bis jetzt standgehalten. Wir haben auch nicht erwartet, selbst viele Chancen zu bekommen. Aber die, die sich uns bieten, müssen wir nutzen.“ Zumindest im ersten Drittel funktionierte das.

Das zweite Drittel startete mit je einer Großchance auf beiden Seiten, doch in beiden Fällen war beim Goalie Endstation. Dem Ausgleich in der 27. Minute ging ein Leipziger Scheibenverlust an der gegnerischen blauen Linie voraus. Den anschließenden Konter schloss Emil Lessard-Aydin zum 1:1 ab. Es folgte eine Indians-Spezialität – ein Doppelpack. Eingeleitet von einem Leipziger Fehlpass im eigenen Drittel drehte Fedor Kolupaylo das Spiel – ganze 43 Sekunden nach dem Ausgleich. Auch danach dauerte es nur gut zwei Minuten, bis der nächste Indians-Treffer fiel. In der 30. Minute wurde Ryan Gropp vor Eric Hoffmanns Tor sträflich freigelassen und bedankte sich in Form des 3:1. Gegen Ende des Mitteldrittels hatten die Gäste zwei Mal beste Gelegenheiten, den Anschluss zu erzielen, brachten die Scheibe aber nicht im Tor unter. Ganz anders die Gastgeber: Sie konnten ein Powerplay in der 39. Minute zum 4:1 nutzen. Torschütze war wieder Ryan Gropp.

Das Schlussdrittel blieb, mit Blick auf Torerfolge, bis zur 53. Minute ereignislos. Max Herzog (Asst.: Daniel Visner) eroberte die Scheibe im gegnerischen Drittel über überwand Hannovers Schlussmann zum 4:2. In der Folge waren die Hausherren darauf bedacht, die Scheibe in den eigenen Reihen zu halten, ohne zwingend den Abschluss zu suchen. Die IceFighters nahmen sich in der Schlussphase selbst die Chance, weiter zu verkürzen, weil sie drei Minuten vor Schluss eine Unterzahlsituation hinnehmen mussten. Und das bis dahin zweitschlechteste Powerplayteam der Liga nutzte die Gelegenheit, um den 5:2 Endstand durch Fedor Kolupaylo zu erzielen.

14.12.2025 - 18:00
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Hannover Scorpions

Torfestival am dritten Advent

Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich: Ganze 13 Mal mussten die drei Goalies am Sonntagabend hinter sich greifen. Drei Torhüter? Ja, denn nachdem von 16 im ersten Drittel abgegebenen IceFighters-Schüssen ganze vier im Scorpions-Tor landeten, tauschten die Gäste aus Niedersachsen ihren Goalie aus.

Was war passiert? Nach einer Leipziger Scheibeneroberung im eigenen Drittel ging es fix Richtung Gästetor und Yannic Bauer (Luke Volkmann, Max Herzog) vollendete in der dritten Minute zur frühen Führung. 19 Sekunden später war der Vorsprung dahin, denn Rik Gaidel glich für die Scorpions aus. Kurz darauf gingen die Gäste sogar in Führung (Carson McMillan, 5. Min). In der 14. Minute bediente Johan Eriksson Lukas Vantuch, der mehrere Gegenspieler stehen ließ und den mitgelaufenen Emil Aronsson bediente. Leipzigs Kapitän ließ sich die Chance zum Ausgleich nicht nehmen. Dann gabs den Leipziger Doppelschlag. Zunächst bekamen die Scorpions den Puck nicht aus dem eigenen Drittel. Dieser landete bei Jacob Ficenec, der ihn in der 19. Minute aus knapp zehn Metern in die Maschen bugsierte. Sechs Sekunden vor der ersten Pause zappelte der Puck erneut im Netz der Gäste. Von Robin Thalmeier gelangte die Scheibe zu Tim Detig, der aus einer Körperdrehung heraus den Blick für Mitspieler Daniel Visner hatte, welcher das 4:2 markierte.

Die Gastgeber, die mit nur vier etatmäßigen Verteidigern antraten, ließen im zweiten Spielabschnitt keinen Gegentreffer zu und erhöhten ihrerseits in der letzten Minute des Drittels auf 5:2. Daniel Schwamberger traf nach Vorarbeit von Johan Eriksson und Emil Aronsson aus gut 16 m ins obere kurze Eck.

Das 6:2 für die IceFighters war fast ein Abziehbild des ersten Tores. Keine drei Minuten waren (wie im ersten Drittel) gespielt, als Yannic Bauer (wie im ersten Drittel) aus nahezu identischer Position in Tor traf. Und wie zu Beginn dauerte es keine Minute, bis darauf ein Treffer der Scorpions folgte (Pascal Aquin, 44. Min). Doch diesmal hatten die Hausherren die richtige Antwort parat, denn Daniel Visner (Marc Zajic, Tim Detig) erhöhte nach Videobeweis auf 7:3. In der 51. Minute eroberte Johan Eriksson die Scheibe hinter dem gegnerischen Tor, spielte zu Landsmann Emil Aronsson und Leipzigs Kapitän bediente Lukas Vantuch, der sich nach seinem Assists im ersten Drittel nun auch in die Torschützenliste eintragen durfte. Pascal Aquins Shorthander (53. Min) und Norman Hauners Treffer (60. Min) waren nicht mehr als Ergebniskosmetik in einem denkwürdigen Spiel vor 1.528 Zuschauern.

Für die KSW IceFighters war dies der erste Heimsieg seit dem 24. Oktober. Gegner damals – ebenfalls die Hannover Scorpions. Bemerkenswert: Ganze 13 Leipziger Spieler trafen das Tor oder steuerten Vorlagen bei. Ebenfalls erwähnenswert: Nur eine einzige 2-Minuten-Strafe mussten die IceFighters hinnehmen und verbessern sich in der Fairplay-Tabelle der Liga von Platz 11 auf 10. Und: Leipzig schoss fast doppelt so oft aufs gegnerische Tor (39:21 Torschüsse).

21.12.2025 - 18:00
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KSW IceFighters Leipzig

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Herforder EV

Zehn Tore bei Heimniederlage

Vor 1.786 Zuschauern gingen die Hausherren in der fünften Minute durch Lukas Vantuch in Führung.

Samuel Mantsch und Johan Eriksson bereiten den Treffer den Leipzigs #97 aus spitzem Winkel erzielte, vor. Die Gäste waren keineswegs geschockt und glichen 20 Sekunden später durch David Makuzki aus. In der achten Minute war es Leipzigs Topscorer Johan Eriksson, der nach Vorarbeit von Emil Aronsson und Lukas Vantuch sein Team abermals in Führung brachte. In der Folge ließen die Gastgeber mehrere Torchancen ungenutzt, was sich rächen sollte, denn in der 17. Minute ereilte die Leipziger ein Doppelschlag der Herforder. Zunächst Sebastian Moberg und danach Ryley Lindgren drehten das Spiel, doch 32 Sekunden vor der ersten Pause konnte Chad Bassen nach Vorarbeit von Jesper Alasaari und Jan-Luca Schumacher egalisieren.

Wäre das siebte Tor des Spiels in der 24. Minute nicht für die Gäste gefallen, hätten die meisten Zuschauer sicher schmunzeln können. Nachdem ein Leipziger Abwehrschläger über den Puck wischte, staubte Nils Wegner ab und erzielte die Führung schon fast im Sitzen. In der 30. Spielminute fand die Torejagd im anona ICEDOME ihre Fortsetzung. Daniel Schwamberger zog aus 18 Metern ab und überwand Herfords Goalie.

Vom Spielstand her ausgeglichen aber mit Leipziger Überzahl ging es ins Schlussdrittel. 15 Sekunden nach Ende des Leipziger Powerplays wurden die IceFighters kalt ausgekontert. Torschütze war Leon Köhler in der 42. Minute. Und es kam noch dicker für Leipzig, denn in der 47. Minute traf Jannis Kälble neun Sekunden vor Ablauf eines Herforder Powerplays zum 6:4 aus Gästesicht. Weitere Tore fielen nicht, so dass die KSW IceFighters (nicht zum ersten Mal in dieser Saison) zuhause gegen den Tabellenletzten verloren – obwohl sie doppelt so oft auf Tor schossen (33:16 Torschüsse), wie die effektiv spielenden Gäste.

23.12.2025 - 20:00
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TecArt Black Dragons Erfurt

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KSW IceFighters Leipzig

Punktlos in die Festtage

Die KSW IceFighters Leipzig gehen mit einer Auswärtsniederlage in Erfurt in die kurze Weihnachtspause. Mit 1:6 wurden sie am Dienstagabend von den TecArt Black Dragons vor ausverkauftem Haus abgewatscht.

Dabei erwischten die Leipziger einen Start nach Maß. Chad Bassen fälschte in der fünften Minute einen Fernschuss von Daniel Schwamberger ins gegnerische Tor ab. Doch wie so oft in den vergangenen Spielen hielt diese Führung nicht lange. Nach einem Scheibenverlust im eigenen Drittel mussten sie in der achten Minute den Ausgleich durch Miro Markkula hinnehmen. Der Ex-Leipziger Louis Postel erhöhte in der 16. Minute auf 2:1 für die Hausherren, als er nach einem Bullygewinn seines Mitspielers unbedrängt zum Schuss kam.

Kurz nach Beginn des zweiten Drittels erhöhte der sträflich alleingelassene Erfurter René Kramer auf 3:1. Das erste Erfurter Powerplay des Spiels brachte die Gastgeber noch deutlicher auf die Siegerstraße, denn Joe Kiss erhöhte in der 29. Minute auf 4:1. In der 35. Minute folgte Erfurts Treffer Nummer fünf: Miro Markkula konnte sich nahezu unbedrängt durch die Leipziger Verteidigung bewegen und schloss erfolgreich zu seinem zweiten Tor des Spiels ab.

Das erhoffte Aufbäumen der IceFighters blieb auch im Schlussdrittel aus – auch, weil sich die Gäste durch vier Strafen im dritten Spielabschnitt mehrfach dezimierten. Eine der Erfurter Überzahlen nutzte Christopher Seto aus. Sein Tor zum verdienten 6:1 in der 54. Minute markierte gleichzeitig den Endstand.

26.12.2025 - 20:00
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KSW IceFighters Leipzig

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Herner EV

Höchster Saisonsieg

Vor 1.631 Zuschauern im anona ICEDOME bestimmten die Hausherren von Beginn an das Spiel und die zuletzt wacklige Hintermannschaft ließ kaum gefährliche Angriffe der Gäste zu.

In der 17. Minute konnten die Zuschauer zum ersten Mal ein Tor der Heimmannschaft bejubeln. Jesper Alasaari eroberte die Scheibe in der neutralen Zone und passte auf Luke Volkmann, der sich auf dem Weg Richtung gegnerisches Tor die Ecke aussuchen konnte und sich richtig entschied. In der 18. Minute war eine Strafe für Herne angezeigt und Leipzig bereits mit einem Feldspieler mehr auf dem Eis. Eine unübersichtliche Situation vor dem Miners-Tor löste Marc Zajic mit einem Schuss aus spitzem Winkel auf und stellte das Zwischenergebnis auf 2:0.

In der 23. Minute ging es schnell: Scheibeneroberung im eigenen Drittel, Jan-Luca Schumacher steckt in der neutralen Zone zu Luke Volkmann durch und dieser ließ wie im ersten Drittel dem gegnerischen Goalie keine Chance mit seinem platzierten Schuss. Nach gut 27 Minuten konnte sich auch Herne auf dem Scoreboard verewigen. Der gerade von der Strafbank gekommene Fabian Nifosi schloss einen Konter zum 3:1 ab. Herne kam nach dem Anschlusstreffer etwas besser ins Spiel, musste aber in der 30. Minute ein weiteres Gegentor hinnehmen. Vincent Hessler hatte aus einem Meter keine Mühe, die Scheibe am schon geschlagenen Gästegoalie vorbei ins Tor zu schieben. Mit der Führung im Rücken setzte sich Leipzig ein ums andere Mal im gegnerischen Drittel fest und konnte aus der letzten dieser Situationen im Mitteldrittel Profit schlagen, denn Daniel Schwamberger traf Sekundenbruchteile vor der Pause aus zehn Metern zum 5:1.

Im Schlussdrittel machten die Leipziger dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Gleich drei Mal trafen sie in der 42. und 43. Minute ins gegnerische Tor. Zunächst traf Lukas Vantuch aus kurzer Distanz, anschließend traf Max Herzog in den oberen rechten Torwinkel und auch Daniel Visner konnte sich mit seinem Treffer zum 8:1 in die Torschützenliste eintragen. Den Schlusspunkt setzte Yannic Bauer, der im eigenen Drittel die Scheibe erhielt, den Gegenspielern davonlief und aus spitzem Winkel das neunte Leipziger Tor erzielte.

28.12.2025 - 16:00
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Saale Bulls Halle

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KSW IceFighters Leipzig

Leipzig ist Derbysieger

3.300 Zuschauer mussten trotz einiger guter Chancen auf beiden Seiten im ersten Drittel bis kurz vor Schluss warten, um das erste Tor des Spiels zu erleben. Es fiel für die Gastgeber, die einen Zuordnungsfehler der Leipziger Abwehr ausnutzten. Torschütze war Tomi Wilenius.

Das zwei Drittel startete mit einer Überzahl für die IceFighters. Und diese nutzten die Leipziger aus – mussten jedoch erst den Videobeweis abwarten, der die Entscheidung auf dem Eis dann bestätigte. Lukas Vantuchs Tor nach Vorarbeit von Jesper Alasaari und Emil Aronsson glich das Spiel somit aus. In der 29. Minute ging Halle wieder in Führung: Topscorer Elvijs Biezais schloss eine Zwei-auf-Eins-Situation erfolgreich ab. Doch Leipzig hatte erneut die richtige Antwort parat. Wieder war es Lukas Vantuch (E. Aronsson, J. Alasaari), der für das Gästeteam aus kurzer Distanz traf. Insgesamt dominierte Leipzig den zweiten Spielabschnitt (17:6 Torschüsse), konnte jedoch keine weiteren Tore bis zur zweiten Pause erzielen.

Das Schlussdrittel startete mit einem „Wirkungstreffer“: In Unterzahl eroberte Daniel Visner die Scheibe im gegnerischen Drittel und Tim Detig schloss mit seinem bereits dritten Shorthander der Saison ab (42. min). In der Schlussphase drängte Halle auf den Ausgleich, doch die Leipziger nutzten Fehler im Spielaufbau gnadenlos aus. Marc Zajic (T. Detig, J. Schumacher) sorgte nach einer Puckeroberung in der neutralen Zone für die Vorentscheidung in der 57. Minute. Eine Minute später fing Chad Bassen einen Pass im gegnerischen Drittel ab und überwand den Hallenser Torwart. Das dritte Tor für die Saale Bulls (Sebastian Christmann) war nur noch Ergebniskosmetik. Der letzte Treffer des Abends wenige Sekunden vor Spielende blieb den KSW IceFighters vorbehalten und ist in mehrerer Hinsicht besonders erwähnenswert. Zum einen war Yannic Bauers Schuss aus der Drehung aus 41 Metern ins verwaiste Hallenser Tor jenes, das aus der größten Entfernung von einem Leipziger in dieser Saison erzielt wurde und zum anderen konnte IceFighters-Goalie Konstatin Kessler mit seiner Vorlage dazu den ersten Scorerpunkt in dieser Saison für sich notieren.

Der Derbysieg markierte den Abschluss des zweiten Sechs-Punkte-Wochenendes der laufenden Saison. Die Torbilanz beträgt 15:4 Tore in den Spielen zuhause gegen Herne und auswärts in Halle. Am Dienstagabend heißt der Gegner im letzten Heimspiel des Jahres 2025 Rostock Piranhas.

30.12.2025 - 20:00
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Rostock Piranhas

Shut-out-Sieg zum Jahresende

Vor 2.117 Zuschauern beim letzten Heimspiel des Jahres 2025 konnten sich die Gastgeber in der neunten Minute erstmals aufs Scoreboard bringen. 

Und es war eine Co-Produktion von Emil Aronsson und Daniel Schwamberger. Nach einem Bullygewinn des Schweden zog „Schwambo“ von der blauen Linie ab und Leipzigs Kapitän fälschte unhaltbar ins Tor ab. Kurz darauf hatten die Piranhas Glück, als nach einem Foul an Chad Bassen, der allein aufs Gästetor zulief, nicht auf Penalty entschieden wurde, sondern nur eine Zwei-Minuten-Strafe verhängt wurde. Insgesamt waren die ersten 20 Minuten recht ausgeglichen (11:13 Torschüsse), mit den besseren Chancen für die Hausherren.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts erhöhte Topscorer Johan Eriksson nach Vorarbeit von Felix Krüger (sein erster Scorerpunkt für Leipzig!) und Marc Zajic für Leipzig auf 2:0. Zwei Unterzahlsituationen im weiteren Verlauf des Drittels überstanden die Leipziger ohne Gegentor, konnten allerdings auch ein eigenes Powerplay nicht nutzen, so dass auch die zweiten 20 Minuten mit einem 1:0 für die Gastgeber endeten.
Leipzigs Tor Nummer drei folgte in der 44. Minute, als Daniel Visner (Vorarbeit: Tim Detig, Daniel Schwamberger) zunächst einen Gegenspieler düpierte, den Gästegoalie umkurvte und zur Drei-Tore-Führung einschob. Kurz darauf überstanden die Hausherren eine zweitweise doppelte Unterzahl schadlos – und dies, obwohl der überragende Goalie Konstantin Kessler zeitweise ohne Schläger agieren musste. Diesen hatte er bei einem Save in einer Rostocker Eins-auf-Null-Situation verloren.

Die wohl spielentscheidende Szene gab es nach 50 Minuten: Nach einem Stockcheck des Ex-Leipzigers Connor Hannon gegen IceFighters-Stürmer Luke Volkmann sprachen die Referees eine Spieldauerdisziplinarstrafe aus, so dass die Gastgeber fünf Minuten Überzahl nutzen konnten. Und das taten sie – zunächst in Person von Tim Detig (53. Minute, Chad Bassen, Daniel Schwamberger), der aus gut zehn Metern ins lange Eck traf. Drei Sekunden vor Ablauf der Strafe war es dann Yannic Bauer, der den Endstand herstellte. Der hinter dem Tor positionierte Marc Zajic bediente Daniel Schwamberger an der blauen Linie, dieser Schoss aufs Tor und Yannic Bauer veränderte die Flugrichtung des Pucks entscheidend.
Durch diesen Sieg klettern die KSW IceFighters Leipzig einen Platz in der Tabelle und beenden das Jahr 2025 auf Platz sieben. Die Bilanz der drei Spiele „zwischen den Jahren“: Neun Punkte und 20:4 Tore. Für Konstantin Kessler war es der erste Shut-out der Saison und Daniel Schwamberger war durch seine Assists an vier der fünf Leipziger Tore beteiligt.

Das Jahr 2026 beginnt für die Leipziger mit einem Auswärtsspiel in Duisburg (4. Januar). Das erste Heimspiel folgt am 6. Januar gegen die Hammer Eisbären.

04.01.2026 - 18:30
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Füchse Duisburg

1 : 2

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KSW IceFighters Leipzig

Erfolgreicher Start ins Jahr

In einem Spiel der späten Tore behielten am Ende die KSW IceFighters Leipzig die Oberhand und konnten zwei wichtige Punkte aus Duisburg mitnehmen.

Beide Teams starteten engagiert in die Begegnung, setzten die gegnerische Abwehr unter Druck und gaben den Torhütern gleich mehrfach die Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Trotz 14:13 Torschüssen zugunsten der Gastgeber mussten die 1.108 Zuschauer bis drei Sekunden vor Drittelende warten, um das erste Tor des Spiels zu sehen. Kurz zuvor waren zwei Duisburger auf die Strafbank geschickt worden. Nach Vorarbeit von Luke Volkmann und Darek Hejcman war es Jesper Alasaari, der mit einem Schuss von der blauen Linie den Führungstreffer erzielen konnte.

Im zweiten Spiel bestimmten die Füchse über weite Strecken das Spiel (Schussverhältnis 20:9), mussten sich aber bis zur 39. Minute gedulden, um einen eigenen Treffer bejubeln zu können. Martin Schymainski stocherte den Puck letztendlich über die Linie.

Im Schlussdrittel hatten beide Teams noch einmal gute Gelegenheiten, in Führung zu gehen – die größte vergaben Luke Volkmann und Max Herzog in einer Zwei-auf-Null-Situation kurz vor Schluss, als die Scheibe beim Querpass etwas unglücklich hoppelte.

Die Verlängerung musste entscheiden und nach 189 Sekunden in der Overtime war es wieder Jesper Alasaari, der nach Vorarbeit von Lukas Vantuch und Emil Aronsson mit einem platzierten Schuss ins lange Eck die Entscheidung herbeiführte.

Neben einem überragendem Torhüter Konstatin Kessler, der 41 von 42 Schüssen parierte, überzeugten auch die Special Teams: eines von drei Powerplays wurde genutzt und drei Unterzahlsituationen wurden schadlos überstanden.

Mit diesem Sieg gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn Duisburg und angesichts der gleichzeitigen Heimniederlage der Hammer Eisbären verkürzten die Leipziger den Abstand auf die in der Tabelle vor ihnen platzierten Teams. Hamm und Duisburg haben jeweils 49 Punkte auf ihrem Konto, Leipzig 45 Punkte. Allerdings haben die IceFighters erst 31 Spiele absolviert, Hamm bereits 33 und Duisburg 32. Am morgigen Dienstag empfangen die KSW IceFighters Leipzig die Hammer Eisbären zum nächsten „Sechs-Punkte-Spiel“. Anbully im anona ICEDOME ist um 20 Uhr.

06.01.2026 - 20:00
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KSW IceFighters Leipzig

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Hammer Eisbären

Heimsieg zum Jahresauftakt

Die KSW IceFighters haben ihr erstes Heimspiel des Jahres 2026 gewonnen. Mit 7:5 Toren bezwangen sie die Hammer Eisbären im heimischen anona ICEDOME.

Vor, für einen Dienstagabend respektablen, 1.434 Zuschauern und mit dem wiedergenesenen Paul Reiner (letztes Spiel war am 26. Oktober) gingen die Hausherren früh in Führung. Lukas Vantuch störte den Hammer Spielaufbau an der gegnerischen blauen Linie nicht nur, sondern eroberte die Scheibe und bediente Darek Hejcman, der sich die Torecke aussuchen konnte und den Gästegoalie in der fünften Minute überwand. Zweieinhalb Minuten später bestraften die Hausherren erneut einen groben Abwehrschnitzer hinter dem Gästetor. Max Herzog fälschte den Pass eines Gegenspielers zu Luke Volkmann ab, der aus kurzer Entfernung zum 2:0 abschloss. Nach knapp zwölf Minuten brachte Linus Wernerson Libäck die Eisbären heran, und aus  einer anschließenden 2+2-Strafe für Hamm konnten die IceFighters keinen Nutzen ziehen. Das Momentum schwenkte in Richtung Hamm und in der vorletzten Minute glich der andere der beiden Schweden-Brüder – Pontus Wernerson Libäck – aus.

Im zweiten Drittel legten wieder die Gastgeber vor – in Person von Yannic Bauer, der in Minute 24 nach Vorarbeit von Max Herzog und Luke Volkmann traf. Der Vorsprung hielt keine 30 Sekunden, denn Dominik Lascheit erzielte den Ausgleich. Eine Puckeroberung hinter dem gegnerischen Tor brachte die erneute Führung für die Leipziger. Emil Aronsson (Lukas Vantuch, Daniel Schwamberger) netzte in der 31. Minute ein. Weitere vier Minuten später konnten die Leipziger auf dem Eis und auf den Tribünen wieder jubeln, denn Chad Bassen (Daniel Schwamberger, Paul Reiner) stellte mit seinem Tor den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Mit einem Powerplaytreffer durch Ugnius Cizas konnten die Gäste in der vorletzten Minute des Drittels wieder verkürzen.

Gewohntes Bild im Schlussdrittel: wieder ein frühes IceFighters-Tor – diesmal durch Max Herzog (Luke Volkmann, Yannic Bauer), der in der 42. Minute mit einem Bauerntrick Leipzigs sechsten Treffer erzielte. In der 50. Minute konnten die Hausherren erstmals drei Tore Abstand zwischen sich und Gegner bringen, denn Yannic Bauer schloss einen Konter zum 7:4 ab und erzielte damit seinen zweiten Treffer und vierten Scorerpunkt des Spiels. Das Gegentor durch Christian Schiling in der 53. Minute änderte nichts mehr am verdienten Sieg der KSW IceFighters Leipzig.

Damit konnten die Leipziger ihre Siegesserie auf nunmehr fünf ungeschlagene Spiele in Folge ausbauen, in denen sie insgesamt 29 Tore erzielen konnten. An der Tabellenposition (Platz 7) ändert sich durch den Sieg nichts, jedoch rückt man näher an die davor platzierten Teams. Hamm auf Rang 6 hat einen Punkt (49) mehr als Leipzig (48), aber auch zwei Spiele mehr absolviert. Duisburg auf Platz 5 hat ein Spiel und vier Punkte mehr (52).

09.01.2026 - 20:30
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Herforder EV

4 : 3

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KSW IceFighters Leipzig

Siegesserie (vorerst) gestoppt

Nach fünf Erfolgen hintereinander haben die KSW IceFighters Leipzig am Freitagabend das Auswärtsspiel bei den Herforder Ice Dragons mit 3:4 nach Penalty-Shootout verloren und müssen sich mit einem Punkt begnügen. 

Das Spiel begann vor 1.029 Zuschauern äußerst unglücklich für die Gastmannschaft, denn bereits nach 20 Sekunden trafen die Gastgeber zur Führung. Der Puck war nach einem zunächst abgewehrten Torschuss frei vor dem Leipziger Gehäuse und Herfords Toptorjäger Ryley Lindgren war mit seinem Schläger schneller an der Scheibe als die Gegenspieler. In einem weitgehend ausgeglichenen Anfangsdrittel konnten die Leipziger eine Strafzeit nicht nutzen und verwerteten auch keinen ihrer acht Torschüsse.

Das erste Powerplay der Gastgeber hingegen führte zum Tor. Und es war wieder Ryley Lindgren, der zum 2:0 in der 28. Minute traf. Und es kam noch dicker für Leipzig, denn aufgrund einer Fünf-Minuten-Strafe gegen Darek Hejcman waren sie Mitte des zweiten Drittels wieder dezimiert und kassierten den dritten Treffer durch Jannis Kälble. Der Anschlusstreffer fiel im zweiten Leipziger Powerplay in der 39. Minute durch Luke Volkmann (Steve Hanusch, Tim Detig).

Leipzigs beste Phase konnte man in den ersten zehn Minuten des dritten Spielabschnitts verfolgen, als die IceFighters ihren Gegner im eigenen Drittel mehrfach förmlich festschnürten. Aus dieser Druckphase resultierten zwei Tore, die innerhalb von 36 Sekunden fielen. Zunächst traf Tim Detig nach Vorarbeit von Lukas Vantuch und Marc Zajic. Anschließend war es Max Herzog (Samuel Mantsch, Luke Volkmann), der für den Ausgleich sorgte. Die Gäste schossen im dritten Drittel fast drei Mal so oft aufs Tor (17:6 Torschüssen zugunsten der IceFighters), konnten aber im weiteren Verlauf keinen weiteren Treffer erzielen.

Nachdem auch die Overtime torlos blieb, musste das Penalty-Shootout entscheiden, bei dem Herford das bessere Ende für sich hatte. Obwohl die Leipziger durch den einen Punkt nun einen Tabellenrang nach oben klettern und mit den Hammer Eisbären die Plätze getauscht haben, ist der Abstand auf Platz fünf wieder leicht angewachsen, denn sowohl Duisburg (auf 5) als auch Halle (auf 4) konnten ihre Heimspiele gewinnen.

11.01.2026 - 18:00
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KSW IceFighters Leipzig

3 : 2

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Saale Bulls Halle

Derbysieg nach Overtime

Im vierten und letzten mitteldeutschen Derby in dieser Hauptrunde behielten die KSW IceFighters Leipzig die Oberhand. Jedoch reichte die reguläre Spielzeit nicht aus, um den Sieger zu bestimmen. Und auch in der Verlängerung dauerte es 4:57 min, bis das erlösende 3:2 fiel.

Vor 2.406 Zuschauern im anona ICEDOME hatten die Gäste von der Saale den besseren Start und mehr Spielanteile über weite Strecken des ersten Drittels. Doch sie brachten das von Konstantin Kessler gehütete Tor bis auf einen Pfostentreffer kaum in Gefahr. Nach einer Strafe gegen Leipzig waren es die IceFighters, die nach einem gewonnenen Offensivbully durch einen Pfostenschuss von Max Herzog in der 14. Minute ebenfalls in Führung hätten gehen können. Der Treffer folgte dann in der 18. Minute. Marc Zajic gewann das Face-off und Johan Eriksson zögerte nicht lange und netzte aus zehn Metern ein. Kurz darauf musste auch ein Gästespieler auf die Strafbank und die Heimmannschaft konnte ihre Überzahl für einen Torerfolg nutzen. Lukas Vantuch fand aus kurzer Entfernung eine Lücke zwischen den Beinschonern des Gästegoalies und erhöhte auf 2:0 (Marc Zajic, Jesper Alasaari, 20. Min).

Anfang des Mitteldrittels brachten sich auch die Gäste aufs Scoreboard. Nach einem Leipziger Scheibenverlust in der gegnerischen Zone konterten die Saale Bulls und Adam Domogalla verkürzte auf 1:2 aus Gästesicht (23. Min). Insgesamt hatten die Gäste von der Saale im zweiten Spielabschnitt mehr vom Spiel, konnten aber keinen weiteren Treffer erzielen – ebenso wie die Hausherren.

Auch im dritten Drittel waren es die Hallenser, die den Ton angaben und sich in der 45. Minute mit dem Ausgleich durch Nicolas Cornett belohnten. Beide Teams hatten noch die Chance, das Spiel in der regulären Zeit siegreich zu beenden, doch die Goalies wussten dies zu verhindern. Dadurch wurde die Verlängerung fällig.

Drei Sekunden vor Ende der Overtime fiel dann der entscheidende Treffer. Yannic Bauer zog vor das gegnerische Tor und bediente den besser postierten Jesper Alasaari, der zum vielumjubelten Siegestreffer einschob.

16.01.2026 - 20:00
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KSW IceFighters Leipzig

Scorpions bleiben Heimmacht

Auch das zweite Gastspiel dieser Saison bei den Hannover Scorpions endete ohne Punkte für die KSW IceFighters Leipzig, die den Hausherren mit 1:5 Toren unterlagen. In den vier direkten Aufeinandertreffen der Hauptrunde haben damit beide Teams ihre zwei Heimspiele gewonnen.

Die Gastgeber hatten im ersten Drittel deutlich mehr vom Spiel und schossen mehr als dreimal so oft auf das gegnerische Tor (17:5 Torschüsse), doch die überwiegend Schüsse aus größerer Entfernung konnte Leipzigs Goalie Konstantin Kessler ausnahmslos entschärfen. Die IceFighters hingegen konnten sich nur selten im gegnerischen Drittel festsetzen, doch eine dieser Situation führte in der 12. Minute zum Führungstreffer: Nach Vorarbeit von Steve Hanusch zog Jesper Alasaari von der blauen Linie ab und Johan Eriksson lenkte die Scheibe ins gegnerische Tor. Im weiteren Verlauf des Drittels überstanden die Leipziger zudem eine Zwei-Minuten-Strafe unbeschadet.

Im Mitteldrittel sahen die Zuschauer eine deutlich aktivere Gästemannschaft, die mehrere gute Gelegenheiten ausließ, die Führung zu erhöhen und auch zwei eigene Überzahlsituationen nicht zu einem Torerfolg nutzen konnte. Umso überraschender fiel der Ausgleichstreffer in der 33. Minute. Ein Leipziger Fehlpass in der neutralen Zone landete bei Pascal Aquin, der nicht energisch genug gestört wurde, vor das Leipziger Tor zog und aus kurzer Distanz verwandelte. 39 Sekunden vor Ende des Drittels, in dem das Gästeteam mit 12:10 mehr Torschüsse abgab als die Heimmannschaft, brachte Lukas Kopietz die Scorpions in Führung.

Auf jenen Treffer kurz vor der zweiten Pause folgte ein weiterer kurz danach. Arturs Kruminsch erhöhte für die Wedemarker in der 42. Minute auf 3:1. Treffer Nummer vier für die Scorpions folgte Sekundenbruchteile vor Ende eines Powerplays (Torschütze: Marc-Oliver Vallerand) in der 56. Minute und den Schlusspunkt markierte Allan McPherson eine Minute später.

Damit bleiben die Hannover Scorpions die mit Abstand beste Heimmannschaft der Liga mit nur zwei Niederlagen zuhause und klettern zudem an die Tabellenspitze. Die KSW IceFighters verharren auf Platz sechs, weil auch die Hammer Eisbären auf Platz sieben ihr Spiel verloren. Die Plätze vier (Duisburg) und fünf (Halle) sind neun bzw. sechs Punkte entfernt. Allerdings hat Duisburg, die am Freitagabend in Erfurt gewannen, ein Spiel mehr absolviert.

18.01.2026 - 18:00
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KSW IceFighters Leipzig

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Sonntagssieg gegen Indians

Zwei Mal kalt erwischt und am Ende doch gewonnen. Die KSW IceFighters drehten das Spiel gegen den Tabellendritten und gehen mit einem 5:3 Sieg in die englische Woche.

1.954 Zuschauer mussten 45 Minuten warten, um den Start der Begegnung zu erleben, denn aus technischen Gründen hatte sich der Spielbeginn verzögert. Und nach gerade einmal 21 Sekunden stand es bereits 0:1, denn Emil Lessard-Aydin verwertete einen Abpraller zur frühen Führung. Die Gastgeber waren davon unbeeindruckt und bestimmten das Spiel, ohne jedoch Treffer zu erzielen. Möglich waren diese, doch einmal trafen die Leipziger die Torlatte und bei zwei Eins-auf-Null-Situationen war beim Indians-Goalie Endstation. Insgesamt 12:4 Torschüsse und drei Leipziger Powerplays kennzeichnen die Kräfteverhältnisse des ersten Drittels.

Auch der zweite Spielabschnitt begann denkbar unglücklich für die KSW IceFighters. Ein Fehlpass in der neutralen Zone leitete einen Konter der Indians ein, den Ryan Gropp nach 39 gespielten Sekunden erfolgreich abschloss. Doch die Leipziger hatten die richtige Antwort parat. Tim Detig (Luke Volkmann, Max Herzog) traf mit einem Blueliner zum Anschluss in der 23 . Minute. Mitte des Drittels fiel in einer Leipziger Druckphase der Ausgleich durch Daniel Schwamberger (Felix Krüger, Marc Zajic), der einen Fernschuss ins Tor ablenkte. Nach einer Puckeroberung im eigenen Drittel konnte Johan Eriksson (Lukas Vantuch, Jesper Alasaari) einen schnell vorgetragenen Angriff zum 3:2 abschließen und sein Team in der 38. Minute damit erstmals in diesem Spiel in Führung bringen.

Im Schlussdrittel dauerte es knapp zehn Minuten bis zum nächsten Torjubel. Über die Stationen Lukas Vantuch und Tim Detig gelangte die Scheibe bei einem Konter zu Max Herzog, der den gegnerischen Torwart ausspielte und zum 4:2 (50. Min) einschob. Doch auch die Indians meldeten sich noch einmal zurück und verkürzten fünf Minuten später auf 4:3 (Jussi Petersen). In der Schlussphase setzten die Gäste alles auf eine Karte und mussten 26 Sekunden vor Schluss den Emptynetter durch Yannic Bauer (Daniel Schwamberger, Paul Reiner) hinnehmen.

Nach diesem 36. Oberliga-Nord-Spieltag, an dem ausnahmslos die Heimteams gewannen, belegt Leipzig weiterhin auf Tabellenplatz sechs mit sechs Punkten Rückstand auf die Plätze vier und fünf. Noch vier Spiele sind in der Hauptrunde zu absolvieren, das nächste führt die KSW IceFighters bereits am Dienstag an die Ostseeküste zu den Rostock Piranhas.

20.01.2026 - 20:00
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KSW IceFighters Leipzig

Von der (Tore)Flut kalt erwischt

Der 37. Spieltag endete für die KSW IceFighters Leipzig mit einer herben Enttäuschung. Im Auswärtsspiel bei den Rostock Piranhas unterlagen sie mit 1:5 und haben damit nur noch theoretische Chancen auf die Teilnahme an der Meisterrunde der Oberliga Nord.

In einem weitgehend ereignisarmen ersten Drittel mussten die 1.062 Zuschauer bis zur letzten Minute warten, um ein Tor zu sehen. Nach Vorarbeit von Jesper Öhrvall und Kilian Steinmann traf der Toptorjäger der Gastgeber Liam Fraser zum 1:0. Diese erste Sturmreihe der Rostocker – so viel sei vorweggenommen – bekamen die Leipziger auch im weiteren Verlauf des Spiels nicht in den Griff.

In der 26. Minute waren es wieder jene drei Stürmer, die als Assistgeber, bzw. Fraser als Torschütze für das 2:0 sorgten. Zehn Minuten später kam auf Leipziger Seite Hoffnung auf, denn Max Herzog konnte nach Vorarbeit von Yannic Bauer und Luke Volkmann verkürzen.

Im Schlussdrittel waren gut acht Minuten gespielt, als wieder Liam Fraser nach Vorarbeit der bereits genannten Sturmkollegen zum 3:1 traf. Knapp fünf Minuten vor Schluss zog Leipzig bereits den Goalie, um mit einem Feldspieler mehr zum Torerfolg zu kommen. Dieser blieb aus und stattdessen traf Rostocks Kanadier ins leere Gästetor und markierte seinen vierten Treffer des Spiels. Das fünfte Tor der Gastgeber durch Ilija Fleischmann 32 Sekunden vor Schluss änderte nichts mehr an der Gesamtsituation.

Da sowohl Duisburg (jetzt auf Platz 4) als auch Halle (Platz 5) ihre Spiele gewannen und damit neun bzw. acht Punkte Vorsprung auf Leipzig haben, ist eine IceFighters-Teilnahme an der Meisterrunde bei drei noch ausstehenden Spielen in höchstem Maße unwahrscheinlich geworden.

23.01.2026 - 20:00
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KSW IceFighters Leipzig

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TecArt Black Dragons Erfurt

Mehrere Premieren beim Heimsieg

Am drittletzten Hauptrundenspieltag der Oberliga Nord gelang den KSW IceFighters Leipzig mit 5:3 der erste Sieg gegen die TecArt Black Dragons Erfurt nach zuvor drei vergeblichen Anläufen. Nur eine von mehreren Premieren…

Jene unter den 2.066 Zuschauern, die nicht pünktlich bei Spielbeginn auf ihren Plätzen waren, hatten das schnellste Saisontor der Leipziger verpasst. Nach gerade einmal 19 Sekunden brachte Max Herzog (Jesper Alasaari, Johan Eriksson) sein Team in Führung, nachdem er einen Fernschuss von der linken Seite ins Tor abgefälscht hatte. Das 2:0 in der vierten Minuten war fast eine Blaupause des ersten Treffers. Diesmal war es Johan Eriksson (Emil Aronsson, Jesper Alasaari), der die Flugrichtung des Pucks entscheidend veränderte. Beim 3:0 lenkte niemand mehr die Scheibe ins Tor ab. Das war auch nicht nötig, denn der Blueliner von Felix Krüger (Tim Detig, Lukas Vantuch) fand auch so den Weg ins Erfurter Tor. Premiere: Für den 18-jährigen Förderlizenzspieler war es der erste Saisontreffer im Dress der IceFighters.

Zu Beginn des Mitteldrittels fing der ehemalige IceFighter Louis Postel einen gegnerischen Pass in der neutralen Zone ab und überwand Leipzigs Schlussmann Eric Hoffmann. Doch in der 25. Minute konnten die Gastgeber den Drei-Tore-Vorsprung wieder herstellen. Luke Volkmann (Lukas Vantuch, Felix Krüger) traf aus zentraler Position. Mindestens ebenso sehenswert wie das Tor seines Teamkollegen war auch zehn Minuten später der Torerfolg von Robin Thalmeier (Vincent Hessler, Jesper Alasaari) zum 5:1. Aus kurzer Distanz düpierte er Goalie und Gegenspieler mit einem Tor durch die eigenen Beine.

Erwähnenswert, weil bis dahin noch nicht geschehen: Nach knapp 47 Minuten gab es die erste Strafe des Spiels für die Gäste. Diese und eine weitere noch folgende Überzahl konnten die im Schlussdrittel torlosen Leipziger jedoch nicht nutzen. Dafür betrieb Erfurt noch Ergebniskosmetik. Santeri Haarala (53. Min) und Miro Markkula (59. Min) schossen Treffer zwei und drei für die Black Dragons. Völlig ohne Strafe blieben die Gastgeber – auch das eine Premiere.

Aufgrund der Siege von Duisburg und Halle steht trotz des Leipziger Erfolges am Freitagabend nun auch rechnerisch fest, dass die KSW IceFighters im Februar in der Zwischenrunde die Qualifikationsrunde der Plätze sechs bis elf bestreiten werden. Die Plätze sechs bis acht am Ende der Zwischenrunde berechtigen zum Einzug in die Playoffs. Die Punkte aus der Hauptrunde werden mitgenommen, so dass auch den beiden noch ausstehenden Spielen am Sonntag (in Herne) und Freitag (gegen Tilburg) ein große Bedeutung zukommt.