Spielberichte

Einen Punkt aus Hannover mitgenommen

Die KSW IceFighters zogen bei den Hannover Indians mit 2:3 den Kürzeren. Die Entscheidung fiel in der Overtime.

Zum zweiten Mal Auswärtsspiel in Niedersachsen, zum zweiten Mal über weite Strecken des Spiels geführt und zum zweiten Mal konnte die Führung nicht über die Zeit gebracht werden. Und wieder das Gefühl: „Da war eigentlich mehr drin“. Dennoch zeigte sich Leipzigs Headcoach Håkan Åhlund nach dem Spiel zufrieden mit der gezeigten Leistung seines Teams und lobte vor allem das Abwehrverhalten.

Zur Chronologie der Begegnung: In einem torlosen ersten Drittel vor 3.124 Zuschauern zeigten die IceFighters eine konzentrierte und vor allem defensiv überzeugende Leistungen. Sie hätten in der Schlussphase des ersten Abschnittes sogar in Führung gehen können, doch ein Fernschuss traf nur die Latte. 

Der Führungstreffer durch Jesse Roach (Paul Reiner, Tim Detig) fiel in der 29. Minute. Der platzierte Handgelenksschuss des Leipziger Kapitäns aus knapp 14 Metern landete im rechten oberen Eck. 

Mit der knappen Führung ging es in den dritten Spielabschnitt. In einer Druckphase der Gastgeber fiel der Ausgleich durch Phillip Messing (47. min), doch nur 38 Sekunden später stellte Jesper Alasaari (Vincent Jiranek, Samuel Mantsch) die knappe Führung wieder her. Sein Schuss aus über 18 Metern passte genau ins Toreck oben rechts – wie schon beim 1:0. In der 52. Minute fiel der erneute Ausgleich durch Christoph Kabitzky, doch erst der Videobeweis musste herangezogen werden und bestätigte die Entscheidung auf dem Eis.