Mit einem ungefährdeten Auswärtssieg bei Liganeuling EHC Neuwied gehen die KSW IceFighters in die Länderspielpause. Gleichzeitig konnten die Leipziger ihre starke Auswärtsbilanz auf 13 Punkte aus sieben Spielen hochschrauben.
Der Tabellenvierte aus Leipzig war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Dass das erste Drittel dennoch etwas zerfahren rüberkam, lag unter anderem an den ausgesprochenen Strafen (fünf gegen Neuwied, drei gegen Leipzig), die dafür sorgten dass mehr als ein Drittel der ersten 20 Minuten in Über- oder Unterzahl absolviert werden musste. So überraschte es auch nicht, dass beide Tore des Drittels aus Powerplays heraus entstanden. Zunächst waren es in der neunten Minute die Gäste, die aus einer Überzahlsituation Nutzen ziehen konnten. Einen Blueliner von Daniel Schwaiger lenkte Vincent Hessler ins gegnerische Tor ab. Auch Daniel Visner bekam einen Scorerpunkt gutgeschrieben. In der 19. Minute konnte Christian Sprez ein Powerplay für die Bären für den Torerfolg nutzen.
Weitere Powerplaytore fielen nicht in diesem Spiel. Die beiden Überzahlen auf beiden Seiten des zweiten Drittels brachten somit auch nichts Zählbares ein. Tore fielen dafür im Fünf-gegen-Fünf. Nachdem in der 24. Minute ein Fernschuss von Jacob Ficenec zunächst abgewehrt wurde, steckte Jesse Roach den Rebound zu Kameron Kielly durch, der die Scheibe über die Torlinie bugsierte. Auch beim dritten Leipziger Treffer war ein Schuss von nahe der blauen Linie der Ausgangspunkt. Nach Zuspiel von Paul Reiner war es Vincent Jiranek, der abzog. Den Abpraller konnte Jesse Roach vier Sekunden vor Ende des zweiten Spielabschnitts verwerten.
In der 50. Minute war es wiederum Kameron Kielly (Reid Stefanson, Daniel Schwaiger), der einen Tempogegenstoß erfolgreich abschließen konnte und den Endstand herstellte. Damit festigen die KSW IceFighters Tabellenplatz vier und liegen nur noch drei Punkte hinter den vor ihnen platzierten Duisburgern. Erster Verfolger der Leipziger sind nun die Hannover Indians, die ihrerseits drei Punkte hinter Leipzig liegen.
Foto: Justine Zander
