Spielberichte

Last-Minute-Sieg in Rostock

Durch einen 2:1 Overtimesieg bei den Rostock Piranhas bleiben die KSW IceFighters auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen und konnten sich ein Fünf-Punkte-Wochenende sichern.
 
Knapp 1.400 Zuschauer in der Rostocker Eishalle sahen ein torloses aber keineswegs ereignisloses erstes Drittel. 18:12 Torschüsse zugunsten der Gäste aus Leipzig wurden abgegeben, doch sowohl Sebastian Albrecht (Rostock) als auch Konstantin Kessler (Leipzig) waren bei den insgesamt 30 Versuchen nicht zu bezwingen. Das einzige Powerplay des ersten Spielabschnittes konnten die Gäste nicht nutzen.
 
Während Leipzig auch im Mitteldrittel torlos blieb und sein einziges Überzahlspiel nicht verwerten konnte, machte es Rostock als drittbestes Powerplayteam der Liga besser. In der 31 Minute war es der ehemalige IceFighters Louis Postel, der sein Team in einem der drei zugesprochenen Powerplays in Führung brachte.
 
Im Schlussdrittel entwickelte sich das Spiel zu einem Kräftemessen der Leipziger Spieler mit dem Goalie der Gastgeber, der ein ums andere Mal den mittlerweile hochverdienten Ausgleich verhinderte. Insgesamt 21 Leipziger Torschüsse wurden zwischen der 41. und 60. Minute gezählt (Rostock lediglich vier). Drei Minuten vor Schluss nahm Leipzigs Headcoach Håkan Åhlund Goalie Konstantin Kessler vom Eis und ganze 18 Sekunden vor der Schlusssirene sollte sich dies bezahlt machen, denn Jesper Alasaari (Marc Zajic, Daniel Schwamberger) erzwang mit einem Blueliner die Verlängerung. In dieser war es Dani Bindels (Jesper Alasaari, Konstantin Kessler), der nach 39 gespielten Overtimesekunden den Sieg sicherte und zum wiederholten Mal das spielentscheidende Tor erzielte.
 
Die KSW IceFighters Leipzig finden sich nach nunmehr zehn absolvierten Spieltagen auf Tabellenplatz vier wieder – punktgleich mit dem nächsten Kontrahenten auf Platz sechs. Denn am Freitag heißt der Gegner im Heimspiel Saale Bulls Halle.
 
Foto: Justine Zander